Groß Buchholz : Nadja Schwark ist neue Ortsvorsteherin

Frauenpower in Groß Buchholz,Glückwünsche der Bürgermeisterin Annett Jura für Ortsvorsteherin Nadja Schwark (l.).
Frauenpower in Groß Buchholz,Glückwünsche der Bürgermeisterin Annett Jura für Ortsvorsteherin Nadja Schwark (l.).

Groß Buchholzerin erhielt mehrheitlich das Vertrauen / Aus „Schwarzer Weg“ soll „Sonnenweg“ werden

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25. November 2015, 00:32 Uhr

Wahl eines Ortsvorstehers: Zweiter Versuch am Montagabend in Groß Buchholz. Der erste Anlauf scheiterte, da der bisherige Amtsinhaber kurzfristig offerierte, nicht mehr zu kandidieren. Eindeutiges Votum nun für Nadja Schwark (28 Ja-Stimmen, eine Gegenstimme). Die nächsten fünf Jahre wird die Groß Buchholzerin der kurze Draht zwischen den Dorfbewohnern und der Verwaltung sein. „Was auf mich zukommt, weiß ich noch nicht so recht, aber ich will mein Bestes geben“, bedankt sie sich für den Vertrauensvorschuss. Ihre erste Amtshandlung folgt sogleich: Seit Jahr und Tag kritisieren Anlieger des Schwarzen Wegs, dass schwere Gefährte, die Waren für Unternehmen im Perleberger Schwarzen Weg geladen haben, im Groß Buchholzer irrtümlich landen. Doch der ist nicht ausgelegt für Transporte dieser Art und so sind abenteuerliche Wendemanöver oder Rückstoßaktionen hier an der Tagesordnung. Einzige Lösung: Eine Umbenennung der Straße. Der Vorschlag der Anlieger, der auch von den knapp 30 Teilnehmern der Einwohnerversammlung getragen wird, lautet Sonnenweg. Scherzhafter Einwurf: „Damit dürften die Grundstücke hier an Wert gewinnen.“ Bürgermeisterin Annett Jura ergänzt schmunzelnd – schließlich haben man hier dann einen Platz an der Sonne.

Doch zuvor müssen die Stadtverordneten dem Wunsch der Groß Buchholzer zustimmen. Vom Straßenverzeichnis her gebe es jedenfalls keine Probleme, so die Verwaltung. Sofern das Stadtparlament den entsprechenden Beschluss fasst, werde die Bestellung der neuen Straßenschilder ausgelöst, versichert Robert Kazmierczak, zuständig für den Straßenverkehr bei der Stadt. Bürgermeisterin Annett Jura rechnet mit dem ersten Quartal des neuen Jahres.

Schon fast in trockenen Tüchern ist hingegen der Spielplatz im Dorf. Im Etat, der derzeit in den Ausschüssen diskutiert wird, seien entsprechende Mittel eingetaktet. Und auch der Standort ist gefunden. Die Mehrheit des Dorfes plädiert dafür, diesen in unmittelbarer Nachbarschaft des Feuerwehrhauses zu errichten. Als Nächstes sollen die Spielgeräte bestellt werden. Antje Hartwig vom Umweltamt, in dessen Regie das Ganze liegt, regt an, dass sich für die Sichtung möglicher Angebote zuvor Ortsvorsteherin, Eltern und auch Kinder nochmals treffen. Ein Vorschlag, der auf allgemeine Zustimmung trifft. Doris Ritzka

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