Prignitz : Nackte Zahlen reichen nicht

23-11368050_23-66107917_1416392348.JPG von
22. August 2019, 09:48 Uhr

Im Vergleich zu den Prognosen haben sich die Schülerzahlen verändert. Die Differenz sei aus Sicht des Kreises bedeutsam genug, den noch bis 2022 gültigen Schulentwicklungsplan zu überarbeiten. Dem Kreis schwebt ein straffer Zeitplan bis Dezember vor, doch den lehnten die Abgeordneten im Schulausschuss am Dienstagabend ab. Sie wollen grundsätzlich über die Situation an einzelnen Schulen sprechen, über Klassenstärken und über Schülerzahlen an den Gymnasien ab der 11. Klasse.

Der Plan gibt lediglich einen Überblick, ob mit den prognostizierten Schülerzahlen die jeweilige Schule Bestand haben wird oder eher nicht. Bis 2022 sei kein Standort gefährdet und die neuen Zahlen fallen eher positiv aus, so dass sich an dieser guten Botschaft nichts ändern dürfte. So jedenfalls die vagen Aussagen der Mitarbeiter der Verwaltung im Ausschuss. Warum dann überhaupt eine Aktualisierung erforderlich sei, erschloss sich den Abgeordneten nicht. „Wir dürfen nicht nur auf die Zahlen schauen“, sagte Hartmut Lossin. Teilweise seien im Sekundarbereich ab der 11. Klasse die „Schülerzahlen kritisch“, so Lossin weiter.

Auch Torsten Diehn sieht keinen Grund zur Eile. Er wolle ebenfalls die Situation umfassender analysieren. Dabei gehe es auch um Themen, die bisher nicht öffentlich im Ausschuss besprochen wurden. Der Ausschussvorsitzende Gordon Hoffmann schloss sich diesen Meinungen an. Er schlug außerdem vor, Schulleiter in den Ausschuss einzuladen, um ihre Sicht auf die Schülerzahlen zu erfahren.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen