100 Juniorranger in der Prignitz : Nachwuchs auf dem Vormarsch

Die Gruppe aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin  mit ihrer Betreuerin Elfi Laack morgens, vor dem Start.
1 von 3
Die Gruppe aus dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin mit ihrer Betreuerin Elfi Laack morgens, vor dem Start.

Lenzen war erneut Gastgeber für landesweites Treffen der Juniorranger / Das Motto lautete dieses Mal „WasserWelten“

von
14. Juli 2014, 08:00 Uhr

Vor rund 17 Jahren startete die Juniorranger-Bewegung in Brandenburg, seit zehn Jahren läuft sie stabil unter dem Dach der brandenburgischen Naturwacht. Wenn man ein Resümee aus dem Jahrescamp der Juniorranger ziehen kann, für das am Wochenende zum zweiten Mal Lenzen der Gastgeber war, dann das, dass die nächste Ranger-Generation gut zu gedeihen scheint.

Anna Kirsten aus Angermünde ist 14 Jahre alt und in ihrem Gebiet, dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, bereits mit eigenen Aufgaben betraut, arbeitet sogar mit behinderten Menschen, wie Elfi Laack stolz berichtet. Durch ihre Fittiche ging Anna bereits, als sie in der ersten Klasse war. „Ich bin über die Arbeitsgemeinschaft in der Schule da ’reingerutscht, betreue als Freiwillige der Naturwacht inzwischen eigenverantwortlich bestimmte Aufgaben – und könnte mir auch vorstellen, später vielleicht auf diesem Gebiet zu arbeiten“, sagt Anna. Auf ihren Spuren wandelt bereits auch Malte Schweinsberg, zwölf Jahre alt, ebenfalls aus der Biosphäre Schorfheide. Und Elfi Laack setzt noch eins drauf: „Ein Juniorranger, den ich betreute, hat vor kurzem
sein Kind bei uns angemeldet.“

Elfi Laack war neben zahlreichen anderen Rangern mit ihrem Trüppchen in die Prignitz gereist. Rund 100 Kinder aus den Nationalen Naturlandschaften von der Niederlausitz bis zum Havelland sowie aus der polnischen Warthe-Mündung widmeten sich am Wochenende den „WasserWelten“. Sie begaben sich als neugierige Entdecker auf eine Exkursion durch die Elblandschaft, verfolgten den Weg eines Wassertropfens vom Moor bis an die Elbe. Bevor es losging, überreichten sie am Samstagmorgen selbst gebastelte Wassertropfen an die offiziellen Gäste, die das Camp eröffnet hatten.

Nachdem bereits das erste Camp im Jahre 2003 an der Elbe stattfand, war die Naturwacht im Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe zum zweiten Mal Gastgeber. Darauf ist Ricarda Rath, Leiterin der hiesigen Naturwacht, stolz. „Es geht darum, dass sich die Juniorranger vernetzen, dass die Kinder sich kennen lernen und sich austauschen“, berichtet sie. Dazu werden die Gruppen gemixt, bevor es ins Gelände geht. Der verantwortungsvolle Umgang mit der Natur, die Auseinandersetzung mit der Umwelt stehen im Vordergrund in der Juniorrangerarbeit. Dass der Spaß und tolle Erlebnisse dabei nicht zu kurz kommen – unter anderem dafür gibt es die jährlichen großen Treffen. Lenzen machte da am Wochenende wiederum Lust auf mehr.


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen