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Nachfolge für Aldi und Extra in der Feldstraße in Sicht

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erstellt am 10.Sep.2013 | 05:46 Uhr

Perleberg | Eine Brache in der Rolandstadt soll beseitigt werden: Ein Investor will die Fläche, auf der sich das seit langem leerstehende Gebäude des ehemaligen Aldi- und Extra-Marktes sowie ein unbewohntes Haus befinden, wiederbeleben. Mit dem dafür notwendigen Bebauungsplan beschäftigt sich am Dienstag kommender Woche in öffentlicher Sitzung ab 18 Uhr erstmals der Stadtentwicklungsausschuss. Wer der Investor ist und welche Märkte in die neu zu schaffende Hülle einziehen werden - dazu hält sich die Stadt derzeit noch bedeckt. Nach der Ausschusssitzung, so Klaus Possenau vom Sachgebiet Wirtschaft in der Stadtverwaltung, gebe es mehr Informationen.

Aber zurück zum Vorhaben: Das Gebiet, um das es geht, ist zirka einen Hektar groß und umfasst im Wesentlichen das Gelände des ehemaligen Aldi-/Extra-Marktes an der Feldstraße. Begrenzt wird das Areal vom Bebauungsgebiet Kasyltenplatz, von der Feldstraße, vom PVU-Gelände an der Dergenthiner Straße sowie von der Straße Am Beyerteich. Die Erschließung soll über die Feldstraße erfolgen. Planungsziel ist die Festsetzung von großflächigem Einzelhandel, heißt es in der Begründung der Beschlussvorlage, die nach dem Stadt

entwicklungs- noch den Hauptausschuss am 17. Oktober passieren muss und letztendlich in der Stadtverordnetenversammlung am 24. Oktober beschlossen werden soll.

Der Träger des Vorhabens beabsichtigt nach Abbruch der bestehenden ehemaligen Verkaufsgebäude und des zweigeschossigen Wohnhauses die Errichtung eines Frischemarktes und eines Fachmarktes mit den dazugehörigen Stellplätzen. Die Verkaufsfläche soll insgesamt 2100 Quadratmeter betragen. Der Investor , so heißt es weiter, möchte mit diesem Projekt den aktuellen Trends der Marktforschung Rechnung tragen. Dazu gehören unter anderem die großzügige Anordnung von Gängen zwischen den einzelnen Verkaufsregalen und die Reduzierung der Regalhöhe, so dass alle Waren auch von älteren Menschen besser erreicht werden können. Damit soll auch dem demographischen Wandel in der Region Rechnung getragen werden. Die anfallenden Kosten für den Bebauungsplan übernimmt der Vorhabenträger.

Der Bebauungsplan soll im beschleunigten Verfahren aufgestellt werden. Informationsmöglichkeiten und Mitspracherecht der Bevölkerung sind dennoch gewährleistet. Allerdings wird gemäß Baugesetzbuch keine Umweltprüfung durchgeführt.

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