zur Navigation springen

Politessen-Kooperation : Nachbarschaftshilfe in Sachen Knöllchen

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Ordnungsamt sagt: Wir sind nur stundenweise in Bad Wilsnack im Einsatz

von
erstellt am 12.Aug.2017 | 12:00 Uhr

Auch wenn Bad Wilsnacks Bürgermeister bereits ankündigte, dass die Stadt in Sachen ordentliches Parken Unterstützung aus Wittenberge erhält, ist der Vertrag dazu auf hiesiger Seite noch nicht in Papier und Tüten. „Die Stadtverordneten werden auf ihrer Sitzung im September darüber entscheiden“, informiert Uwe Karger, stellvertretender Leiter des elbestädtischen Ordnungsamtes. Die Verwaltung gehe aber davon aus, dass die Abgeordneten grünes Licht für die Nachbarschaftshilfe geben.

Außerdem mildert Karger die im „Stadtschleicher“ geäußerte Meinung ab, dass die Kontrollen in Wittenberge natürlich weniger werden, wenn eine Politesse zeitweilig in der Kurstadt tätig ist. Dabei sei, so der „Stadtschleicher“ vom 9. August, gerade in der Fußgängerzone in der Bahnstraße das Parken kreuz und quer an der Tagesordnung.

Karger sagt dazu: „Natürlich sind dem Ordnungsamt die dortigen Parkvergehen sehr wohl bekannt. Und dort wird auch regelmäßig und häufig kontrolliert. Aus unserer Sicht sind wir dort optimal präsent.“ Und der stellvertretende Ordnungsamtschef versichert, „dass die Kontrollen nicht unter den in der Kurstadt geplanten Einsätzen leiden werden“. „Denn“, so Karger, „es entstehen keine riesigen Kontrolllücken“ „Eine Mitarbeiterin wird zweimal im Monat stundenweise zu unregelmäßigen Zeiten in Bad Wilsnack unterwegs sein. “ Wenn die Wittenberger Abgeordneten zustimmen, dann könnten die Einsätze im Oktober beginnen. Insgesamt beschäftigt das Wittenberger Ordnungsamt drei Politessen, eine Mitarbeiterin in Vollzeit, die anderen beiden in Teilzeit.

Für die Kurstadt sei die nachbarschaftliche Hilfe gut, wenn sie wie geplant beschlossen wird, sagt der dortige Bürgermeister Dieter Spielmann. Er geht von einer zeitweiligen Maßnahme aus. Deshalb wolle die Verwaltung auch nicht extra jemanden ausbilden. „Eine Mitarbeiterin bei uns ist für die Kontrollen qualifiziert, aber sie habe andere Aufgaben übernommen.“ Wie auch Uwe Karger unterstreicht der Bürgermeister aus der Kurstadt, es geht nicht um die Geldeinnahmen, sondern um die Erziehung von Verkehrssündern.

Die Abgeordneten von Bad Wilsnack haben dem Vertrag über den Einsatz bereits zugestimmt.  

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen