Bauarbeiten in Bresch : Nach der Straße kommt der Teich

Die Bauarbeiten am neuen Bett der Kreisstraße haben sich aus Bresch hinaus verlagert.  Fotos: rouf
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Die Bauarbeiten am neuen Bett der Kreisstraße haben sich aus Bresch hinaus verlagert. Fotos: rouf

Ausbaggerung soll das Gewässer ökologisch aufwerten – Nutzung als Löschwasserreservoir wird ermöglicht

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28. August 2016, 05:00 Uhr

Bei der Erneuerung der Kreisstraße von Bresch nach Pirow haben sich die Arbeiten aus dem Ortskern bereits auf den Abschnitt zwischen den Dörfern verlagert. „Die Arbeiten liegen im Plan, sagte Peter Jonel, Bauamtsleiter des Amtes Putlitz-Berge. „Das ist auch ein Verdienst der guten Vorarbeiten und der engen Kontakte zwischen Anlieger, Verwaltung und Baufirma. Wöchentliche Bauberatungen vor Ort beugen Verzögerungen vor. “

Vor allem die schwere Technik wie Landmaschinen und Lkw haben der alten Straße zugesetzt. „Diese Lasten konnte sie nicht mehr bewältigen, mit der neuen wird der Verkehr besser funktionieren“, meint Jonel.

Die Bäume am gepflegten Dorfteich sind wie gefordert ummantelt, um Schäden zu vermeiden, das Gewässer durch eine Sperre vor dem Eintrag von Flüssigkeiten und Baustoffen geschützt. Fassaden angrenzender Gebäude wie das Haus Nummer 13 wurden begutachtet und fotografiert, um eventuelle Schäden durch die Bauarbeiten belegen zu können.

Die Straßenerneuerung bildet den Abschluss mehrjähriger Arbeiten, um den Angerbereich in Bresch aufzuwerten. Geh- und Tennenwege sowie anliegende Straßen wurden bereits in den vergangenen Jahren saniert. Auf der großen grünen Freifläche wartet ein bunter Spielplatz auf die jüngsten Dorfbewohner.

Am gewohnten Bild wird sich für die Bürger von Bresch nach dem Abschluss des Straßenbaus bis auf einige neue Einfahrten und eine versetzte Straßenlaterne wenig ändern. Anfang November soll nach derzeitigen Planungen der neue Asphalt gegossen werden.

Danach soll es doch noch eine wesentliche Veränderung geben, die aber unsichtbar bleiben wird. Der im Laufe der Jahre verschlammte Teich wird ausgebaggert. Er soll künftig nicht mehr nur das Regenwasser von Straßen und Dachentwässerungen aufnehmen. Nach der Vertiefung wird er auch als Löschwasserreservoir für die freiwillige Feuerwehr dienen und damit die Möglichkeiten zur Brandbekämpfung spürbar verbessern. „Wir suchen in mehreren Dörfer derzeit nach Möglichkeiten, die Löschwasserversorgung zu verbessern und nutzen in Bresch die sich uns durch den Straßenbau bietende Gelegenheit“, erläuterte Jonel.

Die äußere Gestalt des Gewässers bleibt bei den Arbeiten erhalten. Es soll auch weiterhin mit seinen großen Bäumen, dem Weg und den Sitzgelegenheiten ein Anziehungspunkt für die Bürger von Bresch und ihre Gäste bleiben. Natürlich wird der See auch künftig Lebensraum für Frösche, kleine Wasserlebewesen und Insekten bleiben. Auch Angler sitzen gelegentlich am Gewässer. Wie es um die Fischbestände bestellt ist, kam der Bauamtsleiter aber nicht sagen.  

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