Weisen : Musizieren für den Weisener Kirchturm

svz.de von
12. Februar 2019, 14:26 Uhr

Auch in diesem Jahr wird es bei uns die Veranstaltung ,Musikschulen öffnen Kirchen’ geben“, kündigte Weisens Bürgermeister David Leu im Kultur-, Vereins- und Sozialausschuss an, dessen Vorsitzender er auch ist. „Wir wollen es wieder als kleines Dorf- und Familienfest gestalten.“

In Weisen sollen die Schüler der Kreismusikschule Prignitz am 4. Mai auftreten. Doch bevor sie in der Kirche musizieren, wird zunächst das Rahmenprogramm um 14 Uhr beginnen, sagte Leu. „Wir wollen nicht nur in der Kirche sondern auch draußen agieren.“ Dort sei auch der Aufbau einer Bühne geplant. Deshalb werde die Heinrich-Heine-Straße an diesem Tag gesperrt sein.

Nach heutigem Stand ist geplant, dass der Kindergarten das Programm eröffnen wird. „Der Pfarrer und ich werden dann den Startschuss geben“, sagte David Leu. Rund um die Kirche werde es Kaffee und Kuchen geben, bevor um 15 Uhr dann die Musikschüler übernehmen.

„Wir wollen an diesem Tag vor allem die Orgel in den Mittelpunkt stellen. Natürlich wird auch Orgelmusik erklingen“, blickt der Bürgermeister weiter in das Programm. Einbringen wolle sich auch die Wohngruppe Heilbrunn. In wie weit es auch gelingt einen Gospelchor nach Weisen zu holen, müsse noch geklärt werden.

Die Einnahmen kommen, wie es die Veranstaltungsreihe „Musikschulen öffnen Kirchen“ vorsieht, dem Kirchturmbau zugute. Dieser sei auf einem guten Weg

Der Bauantrag wurde bereits gestellt und im Juni könnten die Bauarbeiten beginnen. Die Kirchengemeinde hat sich einen Kostenvoranschlag machen lassen. Demnach belaufen sich die zu erwartenden Kosten auf zirka 90 000 Euro. Spenden wurden bisher 18 500 Euro gesammelt. „Das ist ein achtbares Ergebnis“, sagt David Leu. Spendenzusagen in Höhe zwischen 3000 bis 5000 Euro lägen vor. Zuschüsse kämen vom Kirchenbauamt (10 000 Euro), dem Land Brandenburg und dem Landkreis Prignitz (jeweils 15 000 Euro).

Die fehlenden Gelder kommen aus dem Haushalt der Kirchengemeinde. Deshalb sei jeder weitere Spendeneuro willkommen, betonten die Ausschussmitglieder.

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