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Perleberg-Festival : Musik statt Mord mit Stefan Jürgens

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Aus der Redaktion des Prignitzers

„Tatort Perleberg“ lautet das Motto des Festivals für Folk, Lied und Weltmusik, das es erstmals bereits am 13. Juni stattfindet

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erstellt am 28.Feb.2015 | 12:00 Uhr



Sie sind nicht nur Schauspieler, viele habe eine eigene Band, machen Musik. Die Rede ist von den Tatortkommissaren. Einen von ihnen holt der Freundeskreis Perleberg-Festival zur 18. Auflage dieses Events in die Rolandstadt“, so Uwe Steuer, einer der zehn ehrenamtlichen Mitstreiter des Freundeskreises. Und er verrät auch, wer hier am 13. Juni zu später Stunde alle „Verbrechen“ in Sachen Musik aufklärt. Stefan Jürgens alias Major Ribarski in „Soko Wien“ wird in Perleberg statt Mörder zu jagen, sich von seiner musischen Seite zeigen. Ab 22 Uhr führt ihn samt Band die heiße Spur in den Innenhof des Gymnasium, wo er es dann ordentlich rocken lässt, verspricht er.

Die 18. Auflage wird nicht wie gehabt im September, sondern bereits am 13. Juni stattfinden, zu einer Zeit, wo im Landkreis und rundherum kaum etwas laufe, man insofern mit mehr Besucher rechnen könne, meinen die Veranstalter. Und auch vom Wetter erhoffen sie sich bessere Aussichten, „denn alle Veranstaltungen sind open air“, so Christin Bork vom Freundeskreis. Zudem wolle man das Event auf einen Tag begrenzen. „Mit zwei Tagen war die Region vielleicht auch überfordert“, räumt Uwe Steuer ein. Das eintägige Festival-Angebot soll eine Art Testlauf sein, zeigen, ob das Angebot auch angenommen werde. „Und wenn, dann könnten wir uns durchaus eine Neuauflage vorstellen.“

Ab 16 Uhr soll es an diesem Samstag auf den Innenhöfen der Rolandstadt klingen, konkret auf dem des Gymnasiums, im Innenhof des Gymnasiums, Parchimer Hofes sowie im Innenhof des Stadt- und Regionalmuseums angenommen wird. Acht Bands sind vertraglich gebunden bzw. die Verträge sind auf dem Weg, bestätigt Ulrike Ziebell, zuständige Sachgebietsleiterin in der Stadtverwaltung. Parchimer Hof und Museumshof werden doppelt bespielt, ergänzt Uwe Steuer. Statt anderthalb Stunden am Stück spielt jede der zwei Bands im Wechsel eine dreiviertel Stunde. „So hat der Besucher die Möglichkeit, zwischendurch eben auch noch was anderes zu hören“, erläutert Christin Bork.

Mit dem Kinderprogramm wolle man mehr in Marktnähe ziehen. Und hier integriert werden soll „POP TOGO“, ein Projekt des Bundesverbands Popularmusik e. V. „Kinder, die vielleicht vom finanziellen her nicht die Möglichkeit haben, sich in und mit der Musik auszuprobieren, soll damit die Chance gegeben werden“, so Uwe Steuer. Mit den Schulen der Stadt haben entsprechende Gespräche bereits stattgefunden, jetzt gehe es darum, das Interesse der Kinder auszuloten. Finden sich genügend für derartige Kurse, werde der Freundeskreis für die Dozenten sorgen, die Finanzierung laufe über den Bundesverband. Das große Ziel sei, dass der Nachwuchs zum Festival bereits ein kleines Programm gestaltet. 

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