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Musik auf drei Bühnen, aber Lärmpegel eingehalten

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erstellt am 27.Jul.2011 | 06:35 Uhr

Putlitz | Mittlerweile hat Peter Jonel ein bisschen Schlaf nachgeholt. Denn der Ordnungsamtsleiter des Amtes Putlitz-Berge war am vergangenen Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes Tag und Nacht im Einsatz auf dem Musikfestival Vuuv. Doch, so betonte er gestern, es sei alles problemlos gelaufen. Dank auch der guten Abstimmung mit Polizei und Veranstalter.

Ein Hauptaugenmerk Jonels galt, bedingt durch die Erfahrungen der Vorjahre, dem Lärmpegel. Zwar hatte der Veranstalter des Goa- und Trance-Festivals wieder einen eigenen Lärmschutzbeauftragten im Einsatz "doch wir haben auch selbst gegen gemessen", macht Jonel deutlich. Unabhängige Sachverständige eines Berliner Ingenieurbüros hätten die Messungen vorgenommen. Die Limits, wie sie die entsprechende brandenburgische Regelung für Freizeitveranstaltungen vorsehe, "sind nicht überschritten worden". Diese Limits liegen laut Jonel bei 70 Dezibel am Tage und 55 Dezibel in der Nacht. Der gemessene Höchstwert "lag bei 54 Dezibel". Die Techniker auf den drei Bühnen der Vuuv seien immer sofort über die Schallpegel informiert worden, um entsprechend reagieren zu können.

Drei Messpunkte seien vorgegeben gewesen: An der Karstädter Chaussee in Putlitz, auf dem Festivalgelände selbst und an der Zufahrt zum Gelände, das sich am Hülsebecker Damm befand, gut einen Kilometer von Putlitz entfernt. "Es war wirklich alles im Rahmen", sagt Jonel auch in Richtung der Kritiker der dreitägigen Beschallung. "Außerdem sind wir auch mal großzügig, wenn jemand am Sonntag gegen 13.30 Uhr in der Karstädter Chaussee seinen Rasenmäher anmacht", fügt er ein Beispiel für "hausgemachte" Ruhestörung in der Stadt an. Aber die Mehrzahl der Putlitzer begrüßte die Vuuv. Immerhin nutzten in diesem Jahr über 1500 das günstige Eintrittsangebot des Veranstalters, und damit so viele wie noch nie.

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