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Nicht nur für wittenberger eine lohnendes Ziel : Morgen geht’s wieder nach Hinzdorf

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Herrentagsfete nicht mehr in der Ortsmitte. Veranstalter zog 500 Meter weiter

svz.de von
erstellt am 28.Mai.2014 | 08:00 Uhr

Am Herrentag wird Hinzdorf an der Elbe zum Mekka der Ausflügler. Hunderte eroberten in den letzten Jahren das kleine Dorf. Nicht anders soll es in diesem Jahr sein. Die Genesis GmbH mit der „Alten Ölmühle“ und mit ihr die Band „Prignitzfabrik“ haben sich nach eigenen Worten darauf eingestellt, jede Menge Pedalritter und andere Ausflügler mit Musik und Handfestem für den Magen zu versorgen.

Ist also das Gerücht, das im vergangenen Jahr nach der Herrentagsfete die Runde machte, es gebe keine weitere Himmelfahrtssause in Hinzdorf, nur eine Luftnummer?

Darauf lässt sich weder mit einem klaren Ja noch mit einem klaren Nein antworten. Ja ist auf jeden Fall richtig, weil morgen in Hinzdorf die Band zum Musiklauschen, zum Mitsingen und zum Tanzen einlädt, weil unter hoffentlich blauem Himmel wieder Bratwurst und Bier schmecken sollen.

Aber Fakt ist auch, dass die Fete morgen nicht an der üblichen Örtlichkeit, also quasi mitten in Hinzdorf, stattfindet.

Rückblende zum Herrentag 2013. Für die Livemusik sorgte der „Prignitzfabrik“. Für musikalische Unterhaltung sorgten aber auch kräftige Klänge aus Lautsprechern gegenüber der Band-Bühne auf der anderen Seite der Dorfstraße. Derartige Musikkonkurrenz hatte es in Jahren zuvor nicht gegeben und hat 2013, wie Leser dem „Prignitzer“ sagten, auch nicht jedem gefallen. Eine Liveband und ein Gastronomieversorger, so war es bis 2012. Im letzten Jahr fand sich dann ein zweiter Gastronom aus der Prignitz ein, baute seine Stände auf. Auch unter seinem Zeltdach ließ es sich gemütlich sitzen, essen und trinken. Sonnendach und Stände hatte der Anbieter auf einer privat angemieteten Wiese aufgebaut. Dagegen ist rechtlich nichts zu sagen, ebenso nicht gegen dessen Ausschank. Denn jeder Prignitzer Gastronom verfügt, so erklärt das Wittenberger Ordnungsamt, nach dem Gesetz über eine Schankerlaubnis für den Landkreis und das Land Brandenburg.

Zurück ins Heute: „Wir haben uns mit dem Dorf verständigt und nutzen in diesem Jahr eine größere Fläche 500 Meter weiter Richtung Scharleuk“, so gestern Lutz Lange für die Genesis GmbH gegenüber der Redaktion.

Auf „Prignitzer“-Nachfrage, ob die beiden Veranstaltungen in der Dorfmitte 2013 zu der Entscheidung beigetragen hätten, sagt Lang: „Wir haben einfach eine anderen Standort mit mehr Platz für die Besucher gesucht und gefunden und sind, das ist auch gut, weiter von der Straße weg.“ Im Dorf selbst wolle die Genesis, quasi zum Anfüttern, trotzdem mit Gastronomie präsent sein.

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