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Neuruppin : Mordverdächtiger auf der Flucht

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Eine 61-Jährige in Alt Ruppin ist tot. Die Polizei sucht dringend tatverdächtigen Friedrich-Wilhelm Koch

svz.de von
erstellt am 20.Aug.2017 | 20:45 Uhr

Anwohner eines Mehrfamilienhauses in Neuruppin haben die Leiche einer 61 Jahre alten Nachbarin gefunden. Die Tote sei am Freitagabend auf dem Grundstück des Wohnhauses im Ortsteil Alt Ruppin entdeckt worden, teilte die Polizei mit. Die Frau habe in dem Mehrfamilienhaus gewohnt. Die Polizei geht von einem Gewaltverbrechen aus. Als dringend tatverdächtig gilt laut der Polizeiinspektion Prignitz der 39-jährige Friedrich-Wilhelm Koch, der auf der Flucht ist.

Koch soll Mieter der 61-Jährigen gewesen sein, bestätigte Polizeisprecherin Dörte Röhrs gestern. Der 39-Jährige sei als gewalttätig bekannt und habe am Donnerstagabend auf dem Grundstück mit der Frau zusammengesessen, so die Polizei. Dabei sei es zu dem Verbrechen gekommen, die Hintergründe seien noch unklar. Koch sei dann mit dem Wagen des Opfers geflohen. Weitere Angaben machte die Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zu dem 39-Jährigen machen können oder das Fluchtauto gesehen haben. Es handelt sich um einen grünen VW T4 mit den Kennzeichen OPR-GV 58. Auf dem Wagen sind sowohl an der Heckklappe als auch an der Motorhaube Aufkleber mit blauer Schrift „Rolf’s Bootsverleih“ aufgebracht. Die Polizei rät dringend davon ab, auf den 39-Jährigen zuzugehen.

Friedrich-Wilhelm Koch, geb. Borgwarth, ist laut Polizei an mehreren Körperstellen tätowiert. Besonders markant sind hierbei der linke Unterarm und der Nacken. Im Bereich des linken Unterarmes ist unter anderem das Gesicht eines Clowns tätowiert worden. Im Nacken wurde eine Art Fledermaus eintätowiert. Der gesuchte Verdächtige ist etwa 1,90 Meter groß. Er hat dunkle Haare, braune Augen und ist von kräftiger Statur.

Zeugen, die Angaben zum Tatverdächtigen oder dem Fahrzeug machen können, können sich unter der Telefonnummer 03391/3540 oder bei jeder Polizeidienststelle melden.

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