Gelungener Start in Wittenberge : Montessori-Schule baut an

Kinder aus  der IBiS-Schule stellen in der Aula vor, wie sie sich eine Schule und die Stadt wünschen.
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Kinder aus der IBiS-Schule stellen in der Aula vor, wie sie sich eine Schule und die Stadt wünschen.

Für die neue Sekundarstufe I wird Platz geschaffen / 7. Klasse startet mit dem neuen Schuljahr

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18. August 2016, 11:45 Uhr

Mit Beginn des kommenden Unterrichtsjahres existiert in Wittenberge neben der Oberschule und dem Gymnasium eine weitere Schule mit der Sekundarstufe I. „Wir werden mit acht Schülern erstmals eine 7. Klasse eröffnen“, sagt Peter Awe, Leiter der Schule „Maria Montessori“ in Trägerschaft der Integrative Bildungsstätten GmbH (IBiS). Awe geht davon aus, „dass wir bis zu den Herbstferien zehn Schüler in der 7. Klasse haben werden“.

„Das ist genau der Start, den wir uns für unsere Sekundarstufe gewünscht haben“, sagt Tom Buchholz, einer der beiden Geschäftsführer der Lebenshilfe Prignitz, zu dem die Integrative Bildungsstätten als Tochtergesellschaft gehört.

Die IBiS GmbH muss sich auch räumlich auf die Vergrößerung ihrer Bildungseinrichtung, die bislang ausschließlich als Grundschule existierte, einstellen. Mit dem Antrag auf Errichtung einer Sekundarstufe I hatte der Schulträger auch eine entsprechende Erweiterung geplant. „Dass wir mehr Platz benötigen, war ja klar“, so Tom Buchholz.

Deshalb wurde bzw. wird am Sitz der „Montessori“-Schule im Horning gebaut. Es entsteht ein Anbau. „Wir haben bisher die Aula der Grundschule mit im Obergeschoss gehabt. Dort befinden sich auch die Küche und die Speisemöglichkeiten. Diese nebst Aula ziehen nach unten in den Neubau. Damit sei oben Platz für die Sekundarstufe I, erläutert Buchholz.

Der Geschäftsführer beziffert die Investitionssumme mit zirka 350  000 Euro und unterstreicht: „Ja, es ist für uns eine Investition in die Zukunft. Wir manifestieren damit deutlich unsere Absicht, den IBiS-Standort in den nächsten Jahren weiter zu entwickeln.“

Als die Gesellschaft die Schule aus der Trägerschaft des Insolventen Beruflichen Bildungszentrums der Prignitzer Wirtschaft 2010 in ihre Trägerschaft übernahm, lernten dort 21 Kinder. Heute erhalten dort 75 Mädchen und Jungen im Grundschulbereich Unterricht. Der Zuspruch erkläre sich daraus, „was wir leisten können, aus unserer Ausrichtung auf das Pädagogikkonzept von Maria Montessori und aus dem inklusiven Ansatz“.

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