Wittenberge : Mittelalter in der Prignitz: Tore, Mauern, Türme

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19. Februar 2019, 07:55 Uhr

Mittelalterlichen Stadtbefestigungen in der Prignitz stellt Gordon Thalmann, Denkmalpfleger und Bauhistoriker, in den Mittelpunkt seines Vortrags am 21. Februar ab 18 Uhr im Stadtmuseum. Er sagt: „Befestigungsanlagen in Form von Mauern, Türmen und Toren gehörten zum Bild fast aller mittelalterlichen Städte der Mark Brandenburg. Nur wenige authentische Beispiele blieben jedoch im größeren Umfang wie z. B. in Wittstock erhalten.“ Die Mehrzahl der Prignitzer Städte habe ihre mittelalterlichen Befestigungen im Zuge von Stadterweiterungen im 19. Jahrhundert eingebüßt. Nur einzelne Stadtmauerabschnitte, Türme und Stadttore blieben erhalten und belegen noch heute, dass die zu Schutz-, Verteidigungs- und Repräsentationszwecken errichteten Bauwerke zu den gewaltigsten baulichen Leistungen der mittelalterlichen Städte gehörten. Im Rahmen dieses Vortrags will Thalmann unter anderem die jüngsten bauhistorischen Befunde zum Steintor in Wittenberge, der Stadtmauer und dem Stumpfen Turm in Lenzen, dem Wittstocker Tor in Freyenstein und den Resten der Wiekhäuser in Perleberg und Pritzwalk im Kontext historischer, architektonischer und archäologischer Erkenntnisse vorstellen und diskutieren.

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