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Perleberg : Mittagessen im Drei-Schicht-System

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Eltern kritisieren Speiseraumsituation für Schollschüler- Schnelle bauliche Lösung ist aber nicht in Sicht.

von
erstellt am 16.Dez.2014 | 08:00 Uhr

Die Räumlichkeiten, in denen die Schüler der Grundschule „Geschwister Scholl“ zu Mittag essen, sind gelinde gesagt eine Zumutung. 350 Kinder nehmen am sogenannten Mittagsband teil, Platz ist aber nur für 90. Notgedrungen muss in drei Schichten gegessen, müssen zum Teil Spielräume genutzt werden, berichtet Christine Henning aus Lübzow. Und sie fragte auf der Stadtverordnetenversammlung, wann passiert da endlich etwas, damit alle Kinder in Ruhe ihr Mittagessen einnehmen können. Von Containerlösung sei geredet worden, doch getan habe sich nichts.

Und werde sich so schnell wohl auch nicht, wie die Antworten aus der Verwaltung vermuten lassen. Das heißt aber nicht, dass man hier nicht an der Lösung des Problems arbeite, wie Bauamtsleiter Hagen Boddin betonte. Ulrike Ziebell, zuständige Sachgebietsleiterin, bestätigt, dass man seit geraumer Zeit versuche, hier für Entspannung zu sorgen. Kellerräume, die man dafür herrichten wollte, wurden aber von der Bauaufsicht abgelehnt.

Anbau, Umbau oder eine Containerlösung – das sind Varianten, die die Stadt derzeit von einem Planer ausloten lasse, erläutert der Bauamtsleiter. Der Planer sei beauftragt, ein entsprechendes Konzept zu entwickeln. Relativ kurzfristig biete sich auf den ersten Blick die Anmietung eines Containers an, die es in unterschiedlicher Ausführung gebe – qualitativ hochwertige und auch in einfacherer Ausführung. Jener wie auch ein Anbau müssten aber im Innenhof der Kita platziert werden, um eine direkte Anbindung an die dortige Küche zu haben. Alles andere wäre mit hohem zusätzlichen Aufwand – Transport von Essen und Geschirr, Warmhaltung und dergleichen – verbunden.

Brandschutz, Belüftung, Licht, kurzum Anforderungen der Bauordnung, könnten sich bei diesen Varianten möglicherweise als problematisch erweisen.

Eine andere Variante wäre das Überbauen des Innenhofs und somit die Schaffung eines Raumes, in dem an die 200 Kinder ihr Mittagessen einnehmen können, der zugleich direkt an die Küche der Kita „Piccolino“ grenze und somit eine dauerhafte Lösung wäre.

All diesen Frage gehe der Planer derzeit nach und erarbeite ein entsprechendes Konzept. Bauamtsleiter Hagen Boddin rechnet damit, dass jenes Anfang des Jahres vorliege. „Bauliche Veränderungen ganz schnell sind aber nicht möglich“, macht er unmissverständlich deutlich.

 

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