Gartenfest : Mit großer Leidenschaft ein Kleinod geschaffen

Die Mitglieder des Gartenvereins Karthanegrund freuen sich über ihre Namenstafel am Findling.
Die Mitglieder des Gartenvereins Karthanegrund freuen sich über ihre Namenstafel am Findling.

Gartenverein Karthanegrund in Bad Wilsnack feierte Fest und weihte Namenstafel am Findling ein.

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06. Juni 2017, 12:00 Uhr

„Hier gehen viele Gäste lang und fragen immer: ,Wie heißt denn eure Anlage’“, erzählt Oswald Brandl, Vorsitzender des Gartenvereins Karthanegrund in Bad Wilsnack. Jetzt steht der Name mit dem Vereinslogo auf einer Mamorplatte von Steinmetz Zenkner eingemeißelt, die an einem großen Findling befestigt wurde. Das Gartenfest am Pfingstsonnabend nutzten die Vereinsmitglieder, um die Namensplatte denn auch offiziell einzuweihen. Den Findling habe ihm ein ehemaliger Schüler vor Jahren besorgt, wie Brandl erzählt, den alle nur „Ossi“ nennen. Das Logo des Gartenvereins, ein knieender Gärtner mit Schippe und Blume, entwarf seinerzeit ebenfalls eine ehemalige Schülerin Brandls.

Gegründet am 10. September 1981 blickt der einzige Gartenverein Bad Wilsnacks auf eine lange Tradition und erfolgreiche Arbeit zurück. Nicht nur Ossi Brandl war von Anfang an dabei, der seit 1991 den Vorsitz führt, auch Gertrud Klose hat sich dort ein Kleinod angelegt. „Früher hatte ich Salat, Blumen, Radieschen, Tomaten, Gurken – eigentlich alles, was man im Garten hat. Ich habe das auch verkauft“, sagt die 82-Jährige. Heute sei alles weniger geworden.

Und sehr zur Freude aller 50 Vereinsmitglieder werden alle 41 Partiellen in der Anlage bewirtschaftet. „Wir haben jüngere Leute und auch über 80-Jährige“, so der Vorsitzende. 1991 wurde das Projekt „Klassenzimmer im Grünen“ und das Vorhaben einen „grünen Gürtel“ um Bad Wilsnack geboren. Anfangs war es ein Projekt der Schule, dann wurde es ein Projekt der Bürger. Es entstand neben dem „Klassenzimmer im Grünen“ unter anderem eine Kräuterspirale, ein Lehrpfad mit historischem bäuerlichen Gerät, der Apfelbaumweg, die Streuobstwiese mit alten Baumsorten oder ein Feuchtbiotop. „Viele Mitglieder unserer Gartengemeinschaft arbeiten mit Umsicht und Leidenschaft zur Freude für sich und andere. Spaziergänger und Besucher gehen gern durch die Anlage“, so Ossi Brandl. Und jetzt ist für alle auch gut sichtbar der Name zu lesen.  

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