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Auf der Grünen Woche : Mit Damwild-Tornedos nach Berlin

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Brauhaus-Koch Falko Kalzur kredenzt am Stand von pro agro seine Spezialitäten

svz.de von
erstellt am 25.Jan.2014 | 08:00 Uhr

„Bei mir gibt es zur Abwechslung mal keinen Knieperkohl.“ Falko Kolzur, Koch im Brauhaus auf der alten Ölmühle in Wittenberge, bricht mit der ungeschriebenen Etikette, dass sich ein Prignitzer Küchenchef mit dem traditionellen Gemüse auf einer Messe präsentieren muss – sei es in klassischer Form oder in außergewöhnlichen oder verrückten Kombinationen.

Stattdessen setzt der 32-Jährige auf Wild, wenn er am 25. Januar zum Prignitz-Tag von 14 bis 20 Uhr am Stand von pro agro am Herd steht. „Es gibt Tournedos vom Damwild, das sind kleine Steaks aus der Filetspitze, die angegrillt und mit Chicorée serviert werden. Dazu reichen wir ein Lauch-Kartoffel-Püree.“ Ein derartiges Gericht ist bereits auf der Wildkarte des Brauhauses vertreten und werde gerne gegessen, so Kalzur und fügt hinzu, dass das Wild auch aus der Region stammt, und zwar vom Hirschhof Freyenstein.


Werbung über die Kulinarik hinaus


Über das kulinarische Angebot hinaus will die Ölmühle auch für ihre anderen Angebote werben. „Wir waren bereits einmal auf der Grünen Woche dabei und haben mit dem Messeauftritt sehr gute Erfahrungen gemacht“, sagt Cornelia Leue, zuständig für das Marketing der Genesis GmbH, die die alte Ölmühle betreibt. „Das Live-Kochen zieht natürlich viel mehr Leute an als Stände, an denen über eine nüchterne Produktpräsentation hinaus nicht viel passiert, und das wollen wir nutzen, um auch unser vielfältiges Portfolio mit Gastronomie, Hotellerie und Freizeitaktivitäten vorzustellen.“

So wird das Team neben zahlreichen Flyern, die das Angebot zwischen Speicher, Brauhaus, Hotel und Tauch- bzw. Kletterturm in handlicher Übersicht beinhalten, auch das eigene Bier im Gepäck haben. „Und zwar nicht nur aus Flaschen wie beim letzten Mal, sondern mit eigener Zapfanlage“, sagt Leue und verweist auf die drei verschiedenen Sorten Pils, Spezial und Dunkel, die vor Ort gebraut werden und von denen aller Wahrscheinlichkeit nach zwei auf der Grünen Woche zur Auswahl stehen.

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