Wittenberge : Mit Blaulicht nach Berlin

Unter Atemschutz und in leichten Chemikalienschutzanzügen bargen die Kameraden die Behälter.
Unter Atemschutz und in leichten Chemikalienschutzanzügen bargen die Kameraden die Behälter.

Dortige Task Force des Landeskriminalamtes analysiert unbekannte Flüssigkeit aus Umbauhaus.

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12. Dezember 2018, 09:58 Uhr

Bei der Flüssigkeit, die am Montagnachmittag im künftigen Kinder- und Jugendkulturzentrum als Dampf einem Glasballon entwich, handelte es sich laut Analyse um Ammoniak, das teilte Feuerwehrsprecher Norman Rauth zu dem Einsatz mit.

Am Montagnachmittag war die Feuerwehr zu dem Gefahrguteinsatz in die Schillerstraße gerufen worden. Bei der Entrümpelung eines Kellers waren Mitarbeitern einer Fachfirma vier Flaschen mit unbekannten Flüssigkeiten aufgefallen, so Rauth. Ein Mitarbeiter atmete die austretenden Dämpfe ein und klagte sofort über Übelkeit und Schwindel. Er kam ins Krankenhaus. Unter Atemschutz und in leichten Chemikalienschutzanzügen untersuchten Kameraden mit Messtechnik die Behälter, in zwei von ihnen wurde Brennspiritus festgestellt. Die Flüssigkeiten in den anderen zwei Behältern blieben unbekannt, so Rauth. „Der genaue Stoff ließ sich mit der zur Verfügung stehenden Technik nicht ermitteln.“ Die Behälter wurden geborgen und in einem Vakuumfass unter Sondersignal nach Berlin gebracht, erklärt der Wehrsprecher. Ziel war die Analytische Task Force (ATF) des Landeskriminalamtes Berlin, die auf solche Fälle spezialisiert ist. Die genaue Stoffbestimmung war vom Krankenhaus erbeten worden.

Die Feuerwehr belüftete die Räumlichkeiten in der Schillerstraße und beendete damit ihren rund dreieinhalb stündigen Einsatz.

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