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Ministerium: Kein Geld für Speicherreparatur

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erstellt am 09.Aug.2012 | 04:48 Uhr

Wittenberge | Was wird aus den beiden großen Getreidespeichern im Stadthafen? Eine geschätzte Million Euro soll die Reparatur der vorgesetzten und zum Teil abgestürzten Klinkerfassade laut Stadtverwaltung kosten. Geld, das die Kommune dafür nicht hat. Auf Fördergeld aus dem Stadtumbauprogramm kann sie nicht hoffen, obwohl die Speicher unter Denkmalschutz stehen. Das Ministeriums für Infrastruktur erteilt eine klare Absage. Wie Pressesprecherin Petra Dribbisch gestern auf Anfrage des "Prignitzers" erklärt, setzt die Kommune ihre Priorität im aufwertenden Stadtumbau im Jahnschul-Viertel. Das sei auch so mit den Fördermittelgebern abgestimmt. "Darüber hinaus gibt es nicht genügend Geld, um es anderweitig einzusetzen", erklärt Dribbisch. Denn durch die Einsparungen des Bundes bei den Städtebaumitteln stünde kein Geld für zusätzliche Maßnahmen zur Verfügung. Zumal laut Ministerium ja auch die künftige Nutzung der beiden großen Speicher "nicht klar ist". Die Ministeriumssprecherin verweist auch darauf, dass die Kosten bei einem möglichen Abriss förderfähig und deutlich geringer seien als die Reparatur.

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