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Der Prignitzer

21. November 2017 | 04:02 Uhr

Michael Hansen ist wieder Präsident

vom

svz.de von
erstellt am 20.Apr.2012 | 07:51 Uhr

Wittenberge | 2400 Karten für die spanischen Nächte am Elbestrand sind verkauft. Weitere 300 haben potenzielle Besucher reservieren lassen. Die Elblandfestspielgesellschaft ist hocherfreut über diese Nachfrage, die deutlich über jener der Vorjahre liegt. "Man geht eben zu den Festspielen", bringt es der geschäftsführende Vizepräsident Bodo Rückschlag auf den Punkt. Denn kaum waren die letzten Töne der Festspiele 2011 verklungen, fragten begeisterte Besucher in der Touristinformation für 2012 an. "Und das, obwohl wir natürlich noch gar nichts über das Programm für dieses Jahr sagen konnten." In dieser Woche traf sich die Mitgliederversammlung, hielt Rückschau, plante für Kommendes und wählte dem Reglement entsprechend ein neues Präsidium. Mit Überraschungen hatte niemand gerechnet, und sie blieben auch aus. In bewährter Weise wird der Sänger, Komponist und Produzent Michael Hansen den Festspielverein weiterhin führen. Er nehme das Mandat für die kommenden drei Jahr gern an, sagte Hansen, "denn ich habe in Wittenberge so etwas wie eine zweite Heimat gefunden". Die Elblandfestspiele würden einfach Spaß machen. "Und wenn man dann noch Erfolg hat, ist das die Krönung." Herzliche Worte für das gesamte Team: Jeder könne sich auf jeden voll verlassen."

Die Festspiele auf der alten Ölmühle sind für Wittenberge in den zwölf Jahren seit ihrer Gründung zu einem imageträchtigen Event geworden. Die Elblandfestspielgesellschaft als der veranstaltende Verein sowie viele Sponsoren und Unterstützer schaffen in jedem Jahr erneut, ein fulminantes Musikereignis auf die Bühne und ins Fernsehen zu bringen. Die Aufzeichnung seitens des DBB ist allerdings kein Selbstläufer. Dafür muss die Gesellschaft seit wenigen Jahren einen fünfstelligen Betrag in Form von Leistungen für den Sender erbringen. Rückschlag informierte die Vereinsmitglieder, das Präsidium sei im Gespräch mit dem DBB. Eine größere finanzielle Belastung könne der Verein nicht mehr stemmen.

Die Finanzierung der Festspiele ist in jedem Jahr immer wieder eine große Herausforderung. Allein mit dem Kartenverkauf lässt sich keine schwarze Null unter dem Strich erreichen. "Wir sind für die Unterstützung, die uns Sponsoren seit Jahren verlässlich gewähren, deshalb sehr dankbar. Das ist unerlässlich für die Festspiele", sagt Wittenberges Bürgermeister Dr. Oliver Hermann. Er ist Mitglied im Präsidium der Festspielgesellschaft. Seit Jahren unterstützt die Sparkasse Prignitz als Hauptsponsor das Musikevent, das weit über die Region hinaus für die Prignitz wirbt.

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