Kreiskrankenhaus in Perleberg wird interaktiv : Meinungs-Check im Foyer

Schwester Daniela vom Pflegedienst Stech aus Pröttlin probierte gestern als Erste den großen Touchscreen aus; rechts daneben: Karsten Krüger und Jacqueline Braun.
Schwester Daniela vom Pflegedienst Stech aus Pröttlin probierte gestern als Erste den großen Touchscreen aus; rechts daneben: Karsten Krüger und Jacqueline Braun.

Kreiskrankenhaus nahm am Dienstag interaktiven Bildschirm im Eingangsbereich in Betrieb / Er bietet Infos und einiges mehr

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15. Juni 2016, 12:00 Uhr

Ein Info-Panel, das aussieht und funktioniert wie ein überdimensional großer Tablet-PC, ging gestern im Kreiskrankenhaus Prignitz in Perleberg in Betrieb. In Norddeutschland ist die Prignitz damit Vorreiter, was hochmoderne, interaktive und für alle nutzbare Kommunikationstechnologie angehe, sagte im Rahmen der Einweihung Paul Glöckner von KiK-TV aus dem süddeutschen Böblingen. Das Perleberger Klinikum kooperiert seit Jahren mit diesem Anbieter, sei auch insgesamt zukunftsfähig aufgestellt, was Kommunikation und Internetnutzungen anbelange, betonte Klinik-Geschäftsführer Karsten Krüger.

Der Touchscreen im Eingangsbereich geht über das hinaus, was bislang an Technik für Patienten und Besucher im Haus zur Verfügung steht, denn er ist interaktiv. Beide Personengruppen können sich hier direkt, immer aktuell und anonym an einer Umfrage zur Patientenzufriedenheit beteiligen. Das Feedback ist für die Klinikleitung direkt verfügbar und ein wichtiges Steuerungselement in der Qualitätssicherung.

Darüber hinaus bietet der große Bildschirm, der auch von Rollstuhlfahrern bedienbar ist, jede Menge Informationen: Busfahrpläne, Auskünfte zum Wetter, einen Orientierungsplan für das Kreiskrankenhaus selbst, Speisepläne von Küche und Cafeteria sind nur einige Beispiele. Die Offerten und Module, so Paul Glöckner, können jederzeit erweitert und angepasst, Menüpunkte auch verändert werden. Der Kern sei der schnelle Meinungs-Check.

Dem Klinikum, in dem jährlich rund 13 000 Patienten betreut werden, entstanden mit der Anschaffung übrigens keine Kosten. „Wir haben uns Partner in der Region gesucht, die hier ihre Werbung schalten. Sie ist auf dem Panel sichtbar“, so Krüger. Vertreten sind Unternehmen, aber auch Institutionen verschiedenster Wirtschaftszweige.

Ein Hingucker auf dem Info-Panel: die Babys, die in Perleberg zur Welt kamen, „zumindest die, bei denen die Eltern nichts gegen die Veröffentlichung haben“, schränkt Klinik-Sprecherin Jacqueline Braun ein. Schwester Daniela vom Pflegedienst Stech aus Pröttlin – einer der zahlreichen Werbepartner – hatte gestern Nachmittag nach wenigen Klicks ihr Enkelkind in der hinterlegten Bildergalerie gefunden und konnte es stolz „herumzeigen“.

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