Perleberg/Potsdam : Mehr tun für Radverkehr

Konkret plädieren die Mitglieder der AG für eine schnellere Umsetzung des Radwegebedarfsplans an Bundes- und Landesstraßen.

svz.de von
20. Juni 2019, 22:00 Uhr

Eine klimaneutrale Verkehrsentwicklung ohne Radfahren – geht nicht. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber auch, die Voraussetzungen dafür zu verbessern bzw. attraktiver zu gestalten. Genau das haben sich die Mitglieder Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundliche Kommunen des Landes Brandenburg auf die Fahnen geschrieben, ist von Perlebergs Bürgermeisterin Annett Jura zu erfahren. Als Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft, der 18 Brandenburger Städte und Landkreise mit insgesamt rund 1,2 Millionen Einwohnern angehören, hat sie einen Forderungskatalog der AG an das Land übergeben.

Konkret plädieren die Mitglieder der AG für eine schnellere Umsetzung des Radwegebedarfsplans an Bundes- und Landesstraßen und für die Bereitstellung der dazu erforderlichen Finanzmittel. Die Fortschreibung der Radverkehrsstrategie 2030 als „Radverkehrsplan Brandenburg“ ist eine weitere Forderung, wie auch die Zuständigkeit der Planung und Baulastträgerschaft von Radschnellverbindungen bzw. überörtlichen Radwegen beim Land Brandenburg anzusiedeln. „Das Fahrrad ist das Verkehrsmittel der Zukunft für alle Wege im Ort und auf längeren Strecken in Verbindung mit Bahn und Bus“, so Annett Jura.

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