zur Navigation springen
Der Prignitzer

18. Dezember 2017 | 07:57 Uhr

Rudower See : Mehr Stellplätze am Seeufer

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Bis zu 20 Caravans sollen an der Badeanstalt Platz finden / Baugrundstücke verkleinern das Gelände

svz.de von
erstellt am 23.Feb.2016 | 11:00 Uhr

Die Lenzener Badeanstalt am Rudower See soll für Besucher attraktiver werden. Das jedenfalls hat sich der Förderverein Rudower See, der das Gelände vor einigen Jahren von der Stadt als Pächter übernahm, für die kommende Badesaison auf die Fahnen geschrieben.

Nach einem Grundsatzbeschluss der Lenzener Stadtverordneten soll die Anzahl der Stellplätze für Caravans und Wohnmobile an der Badeanstalt von derzeit vier genehmigten auf maximal 20 Stellflächen erweitert werden.

Dazu hatten die Parlamentarier im November der Änderung des Bebauungsplans „Rekener Straße“ zugestimmt. Grund für die beabsichtigte Umgestaltung ist die hohe Nachfrage von Touristen an Stellplätzen, auf denen Zelte und Wohnwagen aber weiterhin nicht zugelassen sind, und die Schaffung rechtlicher Voraussetzungen.

„Ich bin guter Dinge, dass wir das in diesem Jahr hinbekommen“, erklärte Lenzens Bürgermeister Christian Steinkopf, gleichzeitig Kassenwart des Fördervereins, unlängst. Ein Bauantrag sei bereits gestellt.

Das Sondergebiet am Freibad war ursprünglich als Trockenliegeplatz für Sportboote vorgesehen. Doch hier bestehe in absehbarer Zeit kein Bedarf.

Während die Kommune die Planungskosten von knapp 3000 Euro übernehmen soll, will der Verein sich um die finanziellen Mittel für den dringend notwendigen Ausbau der Sanitäranlagen kümmern. Laut Steinkopf soll deshalb das verwahrloste und zuletzt als Lagerraum genutzte ehemalige Sanitärgebäude neben dem Badeanstalt-Eingang saniert werden und ein neues Dach sowie Heizung, Duschen und WCs erhalten. Bisher mussten sich Badegäste und Wohnmobilreisende die Sanitäranlage im auf dem Gelände ansässigen Restaurant „Haus am See“ teilen.

Allerdings wird das jetzige Gelände des Freibades in Kürze auch um etliche Quadratmeter Fläche kleiner. Von der Stadt wurden bereits drei benachbarte Grundstücke im Wohnhausgebiet „Rekener Straße“ zwischen Mühlenweg und Badeanstalt verkauft.

„Um die Bauflächen ihrer Größe nach dem B-Plan konform zu übergeben, muss der Zaun um etwa 15 bis 20 Meter zurückgesetzt werden“, erklärt Christian Steinkopf. Um genügend Platz für die Wohnmobilstellplätze zu haben, muss auch der vorhandene Volleyballplatz von seinem momentanen Standort weichen. Die Anlage soll einige Meter weiter in Richtung Gaststätte neu aufgebaut werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen