Mehr Boote, mehr Action, mehr Besucher

Im nächsten Jahr wird es auch eine Wertung für die lustigsten Kostüme geben.
Im nächsten Jahr wird es auch eine Wertung für die lustigsten Kostüme geben.

Veranstalter und Aktive setzen sich für den Elbebadetag im nächsten Jahr ehrgeizige Ziele / Guinness-Rekord im Visier

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09. Juli 2014, 09:49 Uhr

Der Elbebadetag gehört seit Jahren zu den attraktivsten Veranstaltungen im Landkreis. Drachenbootrennen und Elbetreiben sind für Prignitzer und Gäste feste Termine im persönlichen Jahreskalender. Doch das Spektakel im Nedwighafen Wittenberge soll 2015 noch attraktiver werden.

Rund zehn Teamleiter der Drachenboote trafen sich am Dienstagabend und diskutierten mit Lutz Lange von der veranstaltenden Bäder GmbH erste Ideen. Dass der diesjährige Termin parallel zum Rathausgeburtstag und eingebettet zwischen den am Wochenende zuvor stattgefundenen Mittelalterspektakel und dem folgenden Stadtfest von Perleberg nicht optimal war, wird als eine Ursache für die geringere Beteiligung am Rennen und der geringeren Zuschauerzahl gesehen.

Im nächsten Jahr liegt der Termin günstiger: „Wir haben uns für das Wochenende 3. bis 5. Juli entschieden“, sagt Lutz Lange. Weder in Perleberg noch in Wittenberge seien Veranstaltungen geplant und auch das Spektakel findet deutlich früher statt. Ziel ist es, wieder 30 Drachenbootteams an den Start zu bringen. Eine Reihe von Teams hatte in diesem Jahr die Boote nicht voll bekommen. Wer damit erneut Schwierigkeiten haben sollte, kann sich im Vorfeld melden, so dass Mannschaften zusammengelegt werden können. Das ist ein Vorschlag aus der Ideenrunde. Ansprechpartner dafür sind die Bäder GmbH und unsere Redaktion als Medienpartner der Veranstaltung.

Parallel zum Rennen wird wieder die Elbolympiade mit drei Spaßdisziplinen eingeführt. Sie ist verpflichtend für alle Mannschaften.

Um die Attraktivität für Besucher zu erhöhen, sollen parallel im Wasser Aktionen stattfinden. „Wir denken unter anderem an einen Guinness-Rekord, an dem sich alle Teams beteiligen müssten“, sagt Lange. Einzelheiten dazu wolle er erst nach Rücksprache mit der Guinness-Jury verraten. Vorstellbar sei auch ein Arschbombencontest im Hafenbecken.

Für die Zelte der Mannschaften wird eine neue Stellordnung erwogen, um das Geschehen auf dem gesamten Platz besser zu verteilen. In diesem Jahr konzentrierte es sich zu stark auf dem Hammelwerder. Am Rennmodus selbst wird sich nichts ändern. Wichtig ist, darin sind sich Lange und die Teamleiter einig: Der Spaß soll dominieren und nicht der Wettkampfcharakter.

Für den Sonntag sind parallel zum Elbetreiben ebenfalls zusätzliche Aktionen geplant. „Wer Ideen hat, kann sich gern an uns wenden, Vorschläge machen“, sagt Lutz Lange.


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