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Perleberger Schulen : Mehr als nur planmäßiger Unterricht

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Gottfried-Arnold-Gymnasium und die Friedrich-Gedike-Oberschule in Perleberg luden zum Tag der offenen Tür. Die zukünftigen Siebtklässler und ihre Eltern konnten sich umfassend bei den Lehrkräften informieren.

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erstellt am 19.Jan.2014 | 22:00 Uhr

Mit den Zeugnissen zu den Winterferien bekommen die Schüler der sechsten Klasse auch gleich die Anmeldung für die weiterführenden Schulen mit. So öffneten das Haus II des Perleberger Gottfried-Arnold-Gymnasiums und die Friedrich-Gedike-Oberschule am Samstagvormittag ihre Türen. Zahlreiche Eltern und Schüler aus dem großen Einzugsgebiet nutzten das Angebot, um sich umfassend zu informieren.

Mit einem bunten Programm aus Musikstücken, Tanzeinlagen und Theaterstück begrüßten Gymnasiasten in der Aula die Besucher, zeigten, was es für ein vielfältiges Ganztagsangebot an Arbeitsgemeinschaften gibt. So führten Mitglieder der Theater-AG den Anfang ihres Stückes „Der eingebildete Kranke“ von Molière auf, das auf dem Perleberger Stadtfest komplett dargeboten wird.


Drei weitere Fremdspachen zur Wahl


„Wir sind eine lebendige Schule und nicht nur Unterricht“, sagt die stellvertretende Schulleiterin Marion Krieg nicht ohne Stolz. Die Mädchen und Jungen können zwischen verschiedenen Angeboten wählen: Tischtennis, Tanz, Kunst-Kreatives, Naturwissenschaft, Theater oder auch im breiten Förderbereich. „Zum Beispiel in Fremdsprachen oder auch bei der Lese-Rechtschreibschwäche. Letzteres ist ja nur eine Störung, warum sollten die Schüler nicht Abi machen?“, so Marion Krieg. Im Haus II standen die Unterrichtsräume offen, die Lehrkräfte Rede und Antwort. Wer sich für einen Besuch auf dem Gottfried-Arnold-Gymnasium entscheidet, hat in Sachen zweiter Fremdsprache drei Wahlmöglichkeiten. „Wir sind stolz darauf, dass wir mit Latein, Französisch und Russisch drei Fremdsprachen anbieten können“, so die stellvertretende Schulleiterin, die darauf hinweist, dass am 25. Januar von 10 bis 12 Uhr sich noch einmal alle Interessierten von den drei Fremdsprachen, Mathe und Naturwissenschaften an diesem Schnuppertag ein Bild machen können. Insgesamt besuchen derzeit 364 Mädchen und Jungen das Gymnasium, 33 Lehrkräfte stehen zur Verfügung. Der diesjährige Abi-Jahrgang ist mit 38 Schülern klein. „Wir wünschen uns, dass wir wieder dreizügig werden.“


Viele Arbeitsgemeinschaften im Angebot


Gisela Hauck, Rektorin an der Friedrich-Gedike-Oberschule, hofft hingegen, dass der neue Jahrgang der siebten Klasse mal wieder vierzügig wird. Insgesamt besuchen 320 Mädchen und Jungen die Oberschule, die von 29 Lehrkräften plus zwei Lehramtsanwärterinnen unterrichtet werden. Auch diese Einrichtung begleitete die Eltern und interessierten Schüler am Samstagvormittag beim Tag der offenen Tür mit einem bunten Programm. „Wir wollen den Tag dazu nutzen, um zu zeigen, was machen wir, was schaffen unsere Schüler“, so die Oberschul-Rektorin. Und auch hier können die Schüler ihre Talente in verschiedenen Arbeitsgemeinschaften wie Tanz (in Kooperation mit dem Gymnasium), Gitarre, Kreativ, Keramik, Kochen, Volleyball und Selbstverteidigung (in Kooperation mit dem Fitnessstudio Redtel) weiterzuentwickeln.

Und auch Projekte gibt’s an dieser Schule reichlich im Angebot. Zum Beispiel: Für die Siebtklässler eines in der Entwicklung der Sozialkompetenz: Wie können wir uns gegenseitig helfen? Oder aber auch das Projekt der Streitschlichtergruppe. 13, 14 Schüler werden dafür extra ausgebildet. Sie treten in Aktion, um Konflikte zwischen zwei Streithähnen zu lösen. „So sollen die Schüler versuchen, selbst untereinander Konflikte zu regeln. Aber natürlich nur solche, wo es angebracht ist“, sagt Gisela Hauck, die mit Freude ankündigt, dass in diesem Jahr ein neues Kulturprojekt startet. Mit dem Künstler Jost Löber sollen Skulpturen selbst gefertigt werden.

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