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Tierpark Perleberg : Meerschweinchen ins neue Domizil eingezogen

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Pünktlich zu Ostern haben die Meerschweinchen ihr neues Domizil im Tierpark bezogen. Fördervereinsvorsitzender Hartmut Martin übergab jetzt ganz offiziell die Behausung an Tierparkleiter Michael Niesler.

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erstellt am 06.Apr.2012 | 04:04 Uhr

Perleberg | Pünktlich zu Ostern haben die Meerschweinchen ihr neues Domizil im Tierpark bezogen. Fördervereinsvorsitzender Hartmut Martin übergab jetzt ganz offiziell die Behausung an Tierparkleiter Michael Niesler. "Etwas hat es gedauert, aber es ist dafür auch sehr schön geworden", gesteht Martin mit Blick auf das jüngste Gehege des Tierparks. Noch vor fast einem Jahr zählte jenes zu den ältesten. "So gesehen wurde es höchste Zeit für einen Neubau", fügt Niesler an und macht keinen Hehl aus seiner Freude. Für rund 5000 Euro hat der Förderverein mit Unterstützung von vorwiegend Perleberger Firmen und Einrichtungen, wie der Überbetrieblichen Ausbildungsstätte, Selldach, Sawitzki und Taute sowie Müller GmbH, hier für die Meerschweinchen eine schicke, artgerechte Behausung und für die zweibeinigen Schaulustigen eine besucherfreundliche Anlage geschaffen. Ob nur einen knappen Meter groß oder erwachsen, die kleinen kuschligen Tiere kann jeder jetzt problemlos beobachten.

Nachwuchs bei Katta und Känguru

Ein Osterspaziergang sollte da unbedingt gebongt sein, zumal sich in etlichen Kinderstuben einiges getan hat. Nachwuchs gab es bei den Schafen und Ziegen, "wir haben auch ein Kattababy und der Kängurunachwuchs verlässt auch schon ab und an den Beutel der Mutter", berichtet Michael Niesler.

Die Meerschweinchenbehausung ist fertig, was kommt nun? "Zum einen legen wir in diesem Jahr ein Hauptaugenmerk auf die Erhaltung der bestehenden Anlagen. Zum anderen holen wir uns fachmännische Hilfe von außen, lassen eine Konzeption erarbeiten, die Aussage gibt, wohin sich der Tierpark in den nächsten 15 Jahren entwickeln soll und wird", erläutert der Fördervereinsvorsitzende. "Wir haben hier zum Teil schon einen recht betagten Bestand an Tieren, die irgendwann ersetzt werden müssen. Fest steht dabei, wir werden auch künftig unser Gewicht auf heimische Tiere legen. Aber nicht jedes Tier ist für Besucher attraktiv schon aus dem Fakt heraus, dass es nachtaktiv ist."

Fachleute wolle man auch mit der Projektierung eines Erdmännchengeheges beauftragen. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden, vielleicht schaffe man gar die Fertigstellung. Fest stehe, auch der Betreiber, die GWG Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft, stehe voll hinter diesen Vorhaben. "Für uns als Förderverein ist es zudem leichter, mit konkreten Projekten auch Sponsoren zu finden", ergänzt der Vorsitzende. Die Zusammenarbeit mit jenen wie auch mit den Tierpaten soll künftig sichtbarere Gestalt erhalten. Sich treffen in geselliger Runde einmal im Jahr ist angedacht. Auf Hinweistafeln vor den Gehegen und Volieren soll der Besucher zudem erfahren, wer hier tüchtig mit Hand angelegt und den Tierpark tatkräftig unterstützt hat.

Stichwort Attraktivität: Wenn der Frühling richtig Einzug gehalten hat, sollen zu bestimmten Zeiten, vorwiegend am Wochenende und in den Ferien, Mitarbeiter öffentliche Tierfütterungen durchführen. "Ich denke da an die Wölfe und Bären", fügt Niesler an. Termin und Zeit werden an der Kasse und auch im "Prignitzer" zu lesen sein. Übrigens, der Osterhase hat ausrichten lassen, dass er am Sonntag für die kleinen Besucher eine Überraschung an der Tierparkkasse abgegeben hat.

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