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Der Prignitzer

22. November 2017 | 14:06 Uhr

Verkehr : Mecklenburg räumt A14 in Karstädt

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Der 11,5 Kilometer lange Abschnitt auf Brandenburger Seite wird von neuer Autobahnmeisterei Fahrbinde übernommen.

von
erstellt am 15.Mai.2015 | 22:00 Uhr

Der Neubau der A14 im Bereich Karstädt liegt voll im Plan. Ende des Jahres soll der Verkehr dort rollen – gerade recht zur Winterzeit. Doch woher kommen die Räum- und Streufahrzeuge, die diesen 11,5 Kilometer langen Autobahnabschnitt räumen werden? Bekanntermaßen ist für den Winter- bzw. Betriebsdienst eine Autobahnmeisterei zuständig. Für diesen kurzen Streckenabschnitt auf Brandenburger Seite ist aus wirtschaftlichen Gründen eine solche nicht vorgesehen.

„Es gibt eine Verwaltungsvereinbarung zwischen den Ländern Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern schon für die A11 in der Uckermark. Etwa 20 Kilometer sind auf Mecklenburger Seite, die werden von Brandenburg mitbetreut. Und diese Verwaltungsvereinbarung wurde in Bezug auf die A14 erweitert, sie ist bereits von beiden Seiten unterschrieben, so dass für den Bereich Karstädt dann Mecklenburg-Vorpommern für den Betriebs- und Winterdienst zuständig sein wird“, erklärte Volker Saß, Dezernent für Straßenbetriebsdienst beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr Mecklenburg-Vorpommern.

Auch im Raum Ludwigslust kommt der A14-Weiterbau über das Kreuz Schwerin nach Süden Richtung Ludwigslust voran. Es fehlt dann nur noch der Lückenschluss von Grabow Richtung Landesgrenze Brandenburg nach Groß Warnow, für den es bereits grünes Licht gibt. Aufgrund dieser Tatsache verlegt die zuständige Autobahnmeisterei Suckow ihren Standpunkt von der A24 nach Fahrbinde am Kreuz Schwerin A14/A24. Auf einem 20 000 Quadratmeter großen Grundstück im dortigen Gewerbegebiet entsteht die Autobahnmeisterei Fahrbinde. „Wir stellen uns darauf ein, dass zur Winterdienstperiode 2016/2017 diese Autobahnmeisterei voll funktionsfähig ist“, so Saß.

Bereits jetzt gebe es den Stützpunkt in Goldenstädt, direkt an der A14 gelegen. Dort sind Salzsilos und Fahrzeuge deponiert, von dort wird auch erstmal der Bereich Karstädt mitversorgt. „Die Bundesstraße von Grabow nach Groß Warnow ist gut ausgebaut, so dass die Fahrzeuge schnell die Autobahn erreichen können“, sagte der Dezernent.

Da mit den A14-Autobahnabschnitten neue Betreuungsstrecken hinzukommen, wird der Fuhrpark und auch das Personal aufgestockt, wie Volker Saß weiter informierte. Zwei Lkw seien notwendig.

Der Winterdienst ist die eine Aufgabe der Autobahnmeisterei, der Betriebsdienst die andere. Dazu gehört auch die Pflege, der an die Autobahn grenzenden Grünflächen, um die Verkehrssicherheit zu wahren, Sofortmaßnahmen wie Schlaglöcher beseitigen, Reinigung von Leitpfosten und die Beseitigung von Unfallschäden (über beauftragte Firmen).  

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