Historic Rallye Cup : Marco Bruß fährt auf Rang 6

<strong>Alter schützt vor Tempo nicht:</strong> Rasant  nimmt Marco Bruß auf dem historischen Lancia Fulvia Coupe eine Kurve.  <foto>rk-Foto</foto>
Alter schützt vor Tempo nicht: Rasant nimmt Marco Bruß auf dem historischen Lancia Fulvia Coupe eine Kurve. rk-Foto

Die Prignitz hat einen zweiten Rallyefahrer. Neben Wolfgang Meierholz ist es jetzt Marco Bruß. Der Bentwischer startete erstmals mit einem Lancia Fulvia Coupe beim Historic Rallye-Cup und fuhr auf den 6. Platz.

svz.de von
20. Juni 2012, 10:01 Uhr

Bentwisch | Die Prignitz hat einen zweiten Rallyefahrer. Wurde bislang der Name Wolfgang Meierholz mit diesem Rennsport in Verbindung gebracht, so trifft das jetzt auch auf Marco Bruß zu. Allerdings hat der Bentwischer - das soll aber die Leistung keineswegs schmälern - eine Vorliebe für ältere Fahrzeuge. Jetzt startete Marco Bruß erstmals mit einem Lancia Fulvia Coupe beim im Rahmen der ADAC Rallye Grönegau bei Osnabrück ausgetragenen Historic Rallye-Cup.

Der HRC ist ein bundesweites Championat für historische Rallyewagen der Jahre 1961 bis 1981. Es zählt das Modelljahr. Die Rallye Grönegau war bereits der 5. Lauf in dieser Serie. "Die ersten vier Läufe konnte ich nicht fahren, weil ich noch keinen Co-Piloten hatte. Deshalb erfolgte der Einstieg erst jetzt", erklärte Marco Bruß. An seiner Seite im Cockpit des Lancia sitzt jetzt Christina Wegner (Hamm).

Die Premiere des Duos verlief so schlecht nicht. Sechs Wertungsprüfungen mit insgesamt 35 Kilometern Strecke standen für die 35 HRC-Teilnehmer auf dem Programm. Bruß/Wegner starteten mit Rang 14 und fuhren auch in den beiden folgenden Prüfungen gleichmäßig (Platz 14 und 13). In Wertungsprüfung vier gelang dann mit einem 8. Rang ein Sprung nach vorn. Das Resultat der vorletzten Wertungsprüfung - Platz 10 - bedeutete Gesamtrang 6 im Feld der 35 Fahrzeuge und den 2. Platz in der HRC-Wertung.

Die sechste und letzte Wertungsprüfung wurde nicht bis zum Ende ausgetragen und fand deshalb auch keine Berücksichtigung im Gesamtklassement. Den Grund erläuterte Marco Bruß: "Ein holländisches Team hatte einen Unfall, beschädigte einen Stromkasten. Fahrer und Co-Pilot konnten nach einem kurzen Aufenthalt das Krankenhaus wieder verlassen. Pech hatte allerdings die Ortschaft, die von diesem Kasten abhängig war. Sie hatte keinen Strom. Die Spiele der Fußball-Europameisterschaft konnten an diesem Tag nicht verfolgt verfolgt werden.". Als nächstes plant Marco Bruß einen Start bei der Wartburg-Rallye in Eisenach.

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