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oberschule Perleberg : März: Baubeginn für Schulmensa

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Sechsstellige Investition in ansprechende Essensversorgung an der Oberschule Friedrich Gedike in Perleberg, die zum neuen Schuljahr in Betrieb gehen soll

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erstellt am 10.Feb.2015 | 22:00 Uhr

Spätestens Anfang März ist Baubeginn für die Mensa an der Oberschule „Friedrich Gedike“. Endlich, der Stoßseufzer von Schulleiterin Gisela Hauck ist nicht zu überhören, zugleich klingen da Freude und gespannte Erwartung mit. So an die drei Jahre debattiere man über die Notwendigkeit einer solchen. „Wir haben unsere Schüler befragt, ob überhaupt Interesse besteht, der Schülerrat hat sich engagiert auf dieser Strecke und …“, erinnert sich die Schulleiterin. Passiert sei aber nichts. Vor anderthalb Jahren gab es dann eine Vorlage – doch letztlich wurde das Projekt wieder verschoben. Nun aber sei alles in Papier und Tüten, das Geld ist eingeplant, die Bauanlaufberatung hat bereits stattgefunden und „vielleicht soll es sogar noch im Februar, wenn das Wetter es zulässt, losgehen“, schildert Giesela Hauck den weiteren Werdegang. Ins Auge gefasst sei, zum neuen Schuljahr auch die Mensa, die direkt auf dem Schulgelände entstehen wird, in Betrieb zu nehmen. Ein ehrgeiziges Ziel, räumt die Schulleiterin offen ein.

Auf 180 Quadratmetern werden 60 Plätze für die Essensversorgung vorgehalten, dazu wird es eine Ausgabe- und eine Spülküche und ausreichend Platz geben, um beispielsweise frische Salate zuzubereiten und dergleichen. Auch an eine kleine Cafeteria ist gedacht, wo insbesondere zur Frühstückspause belegte Brötchen angeboten werden.

Allein die Auflistung hat was von Schlaraffenland, wenn man die Verhältnisse im Jetzt nimmt. Gegessen wird im Keller, das Mittag gibt es aus Assietten. „Da kann der Koch noch so gut sein, Assiettenessen bleibt Asiettenessen, das Stunden nach der Auslieferung vielleicht noch warm aber mehr oder weniger ein Brei ist“, weiß Gisela Hauck aus Erfahrung. Ein Salatbüfett – davon kann man jetzt nur träumen. Entsprechend hoch ist die Zahl der Essenteilnehmer. Von den rund 300 Schülern essen derzeit mal gerade zehn Prozent. „Das muss, das soll sich ändern, denn der Schultag ist lang. Zudem haben wir eine Vielzahl von Fahrschülern.“ Die Befragung habe ergeben, dass 60 Prozent der Schüler durchaus Interesse haben am Mittagsessen. „Nicht nur, dass man ein gutes, gesundes Mittagsessen anbieten kann, es ist auch eine Frage der Essenskultur. Mittag aus der Alu-Schale, da kann man von einer solchen kaum sprechen.“

Statt Essen aus Assietten gibt es das dann von ordentlichem Geschirr. Kochen werde die Schule nicht selbst, aber „wir hoffen, dass mit der neuen Mensa auch das Schulessen neu ausgeschrieben wird. Dabei wollen wir die Schulkonferenz aktiv einbeziehen“, so die Schulleiterin.

Für die Kellerräume, die jetzt als Kantine und Essenraum dienen, habe man bereits eine Verwendung. „Wir brauchen sie für den Ganztag. Bei schlechtem Wetter haben wir keine Aufenthaltsmöglichkeiten, denn wer stellt sich schon mitten ins Atrium. Also hängen alle an der Reling, wie wir immer scherzhaft sagen.“ Tischtennisplatten, Billard für den Ganztag aber auch für Freistunden sollen in den Kellerräumen ihren Platz erhalten.

Wenn dann die Mensa fertig, die sicher eine sechsstellige Investition ist, „ist unsere Oberschule rundherum topp. Das Schulgebäude wurde komplett auf Vordermann gebracht, ein Atrium geschaffen, die Turnhalle saniert, der Sportplatz angelegt und ein Arbeitslehrehaus geschaffen. In den letzten 15 Jahren wurde hier in der Dergenthiner Straße ein moderner Schulstandort geschaffen, den die Schüler auch schätzen. Denn die Jahre sieht man dem Schulgebäude nicht an“, betont Gisela Hauck.  

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