zur Navigation springen

Parchimer tot in Perleberg aufgefunden : Männliche Leiche am Mühlenwehr

vom

Einen im Wasser treibenden Körper meldeten Bürger am Sonntag von einem Wassersammelkanal der Stepenitz in Perleberg. Feuerwehrleute bargen den Körper, ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

svz.de von
erstellt am 19.Dez.2011 | 07:53 Uhr

Perleberg | Von den Kameraden der Perleberger Feuerwehr wurde am Sonntagnachmittag eine männliche Leiche am Mühlenwehr aus dem Wasser geborgen. "Um 15.22 Uhr lief die Meldung auf: Leblose Person im Wasser", bestätigt Uwe Schleich, der als Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamtes umgehend an den Ort des Geschehens eilte. Zugleich ist er auch Mitglied der Feuerwehr. Mit drei Fahrzeugen waren die Kameraden um Einsatzleiter Mario Morche vor Ort, um die Leiche, die sich in der Wehranlage offensichtlich verkeilt hatte, aus dem Wasser zu holen.

Wie an jedem Tag wollten Dr. Ritter, der die Turbine am Wehr betreibt, gemeinsam mit seiner Frau hier nach dem Rechten sehen und den Grobrechen von Treibgut säubern. Dabei entdeckten sie einen Schuh und ein Hosenbein, die aus dem Wasser ragten, berichtet Dr. Ritter auf Nachfrage. Umgehend rief er die 110 an. Polizei, die den Bereich am "Deutschen Kaiser" vor den vielen Schaulustigen absperrte, Kripo, Rettungsdienst und Feuerwehr waren im Einsatz, so Dr. Ritter.

Alles lief Hand in Hand. Dennoch konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen. Da dieser Papiere bei sich trug, stellte sich schnell heraus, dass es sich bei dem Toten um einen 64-Jährigen aus dem mecklenburgischen Parchim handelte. Der Orientierungslose war am Tag zuvor vom Perleberger Kreiskrankenhaus als vermisst gemeldet worden. Daraufhin eingeleitete umfangreiche Suchmaßnahmen im Stadtgebiet von Perleberg sowie im Bereich von Stepenitz und Elbe blieben aber erfolglos, heißt es dazu gestern im Bericht der Polizeidirektion Nord. "Anzeichen für Fremdeinwirkung gibt es nicht", so Dietmar Keck von der Pressestelle der Polizeidirektion.

Zu den näheren Umständen werde aber noch ermittelt.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen