Weihnachtsaktion : Machen Sie Kinder glücklich

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SOS-Team unterstützt unsere Weihnachtsaktion und hat persönlichen Kontakt zu bedürftigen Familien

svz.de von
24. November 2015, 18:20 Uhr

Not und Armut gibt es nicht nur in fernen Ländern mit seltsam klingenden Namen. Armut gibt es vor unserer Haustür. Tagtäglich erleben es Mitarbeiter der Tafeln und Kleiderkammern. Und tagtäglich erleben es Mitglieder vom Team SOS Kinderdorf Prignitz.

„Von zehn bis 15 Prozent unserer rund 150 Hortkinder in der Jahnschule bekommen wir nicht regelmäßig den monatlichen Beitrag“, sagt Einrichtungsleiter Dr. Daniel Krause-Pongratz. Das sei nicht mal böse Absicht der Eltern, sondern sie seien oft nicht in der Lage, zum Stichtag zu bezahlen, weil das Konto leer sei. Manchmal komme das Geld ein oder zwei Tage später.

Noch deutlicher zeigt es sich beim Mittagessen, welches SOS kocht: „Je weiter fortgeschritten der Monat ist, desto weniger Kinder essen“, so Krause-Pongratz. Er weiß von Fällen, in denen sich Kinder zum Essen anstellen, dann aber erfahren, dass ihre Eltern gar nicht bestellt haben. „Mehr als 50 Prozent der Eltern der Jahnschule bekommen finanzielle Hilfen“, erklärt er.

Umso wichtiger sei es, den Familien zu helfen. Das kann auf ganz unterschiedliche Art geschehen. Ein Beispiel sei die Weihnachtsaktion unserer Zeitung, die SOS neben dem DRK und der Awo aktiv begleitet. „Wir brauchen solche Aktionen“, sagt Krause-Pongratz.

Es gehe nicht um Stigmatisierung, nicht um den erhobenen Zeigefinger gegenüber den betroffenen Familien. „Es geht um Menschen, die wir kennen, die wir wertschätzen, die unsere Hilfe brauchen und im Fokus stehen die Kinder.“

Wer Monat für Monat mit jedem Euro rechnen muss, könne kaum etwas fürs Weihnachtsfest ansparen. Für ein schönes Essen mit der Familie oder für die Geschenke. Was das bedeutet, erleben Kinder spätestens nach den Ferien, wenn ihre Klassenkameraden stolz das neue I-Phone oder das Tablet präsentieren, aber sie selbst nur still oder neidisch oder traurig schweigen.

Unsere gemeinsame Weihnachtsaktion sei für beide Seiten wichtig. Die Gebenden entwickeln ein Bewusstsein für ihre Mitmenschen, denen es weniger gut geht und die Empfänger spüren, dass sie nicht allein gelassen werden. Durch den persönlichen Kontakt der SOS-Mitarbeiter zu den Familien sei gewährleistet, dass Ihre Päckchen, liebe Leserinnen und Leser, dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

Dr. Daniel Krause-Pongratz und seine 36 Mitarbeiter hoffen auf Ihre Unterstützung, wünschen sich ganz viele Päckchen. Denn sie wissen genau, was auch immer die Kinder in den Weihnachtspaketen unserer Leser vorfinden werden – sie fiebern jetzt schon dem Moment entgegen, in dem sie ihr Päckchen öffnen dürfen.

Die Päckchen bitte in unseren Geschäftsstellen und Redaktionen in Wittenberger Perleberger Straße, und Perleberg, Berliner Straße abgeben.

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