Wittenberge : Mach es doch in der Prignitz

Zusammen mit regionalen Partnern veranstalten das OSZ Prignitz mit Schulleiter Jan Meyerhoff (vorn) und die IHK Potsdam mit Marion Talkowski (v. l.) den ersten Prignitzer Karrieretag.
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Zusammen mit regionalen Partnern veranstalten das OSZ Prignitz mit Schulleiter Jan Meyerhoff (vorn) und die IHK Potsdam mit Marion Talkowski (v. l.) den ersten Prignitzer Karrieretag.

Erster Karrieretag im Februar 2015 soll Ausbildungsmöglichkeiten aufzeigen.

svz.de von
18. November 2014, 08:00 Uhr

Wenn für Jugendliche hier die Schulzeit ein Ende hat, kehren viele von ihnen der Prignitz den Rücken. Um die Schulabgänger zu überzeugen, in der eigenen Region ihr berufliches und persönliches Leben zu gestalten, hat die IHK Potsdam die Aktion „Mach es doch in Brandenburg“ ins Leben gerufen. Zusammen mit dem Oberstufenzentrum soll die Aktion im nächsten Jahr auch hier vor Ort umgesetzt werden. „Mit dem ersten Prignitzer Karrieretag möchten wir junge Menschen an die regionalen Unternehmen heranführen und die Betriebe wiederum bei der Besetzung der Ausbildungsplätze unterstützen“, sagt OSZ-Leiter Jan Meyerhoff.

Das Oberstufenzentrum ist mit seinen Standorten in Wittenberge und Pritzwalk eine wichtige Ausbildungsinstitution in der Prignitz. Gemeinsam mit seinen Partnern, der Kreishandwerkerschaft, der Agentur für Arbeit und der Jobbörse sowie dem Prignitzer Netzwerk Schule-Wirtschaft, organisieren die IHK Potsdam und das OSZ Prignitz am 14. Februar in Wittenberge neben der Ausbildungsplatzbörse auch ein Azubi-Speed-Dating. „Damit können sich die Zehnt-oder Zwölftklässler, aber auch junge Erwachsene ohne Erstausbildung, bei den Betrieben präsentieren, in welchen sie sich eine Ausbildung vorstellen können“, erklärt Marion Talkowski, Leiterin des Regionalcenters Prignitz der IHK.

Um aus dem Blitz-Bewerbungsgespräch das Bestmögliche herauszuholen, empfiehlt Talkowski allen Anwärtern, beim Speed-Azubi-Dating am besten gleich die Bewerbungsunterlagen dabei zu haben.

Wer an dem Tag noch nicht gleich Nägel mit Köpfen machen möchte, der kann sich zu Praktika oder Ferienjobs erkundigen oder eine Richtung für die eigene Zukunft auspendeln.

Wie viele Unternehmen sich am Karrieretag beteiligen, stehe noch nicht fest, so Talkowski. „Eingeladen sind aber alle Unternehmen der Prignitz. Bis zum 12. Dezember kann man sich bei uns noch anmelden.“ Ab Mitte Januar würden dann alle beteiligten Firmen auf der Webseite der Aktion veröffentlicht, damit Interessierte schon vorab wissen, ob sie mehr über ihren Traumjob in der Prignitz auf der Messe erfahren können. Besonders im Hinblick auf den demografischen Wandel und dem drohenden Fachkräftemangel sei diese Aktion für alle teilnehmenden Firmen und Institutionen von Vorteil.

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