Bombenentschärfung in Breese : Lkw-Verbot im Weisener Weg

Breese ist morgen von der Grenze der Sperrzone „geteilt“. Grafik: Amt Bad wilsnack/Weisen
Foto:
Breese ist von der Grenze der Sperrzone „geteilt“.

In Breese sind morgen wegen der geplanten Bombensprengung zahlreiche Straßen dicht. In Wittenberge ist Industriegebiet Süd erreichbar

von
29. März 2016, 21:00 Uhr

Wegen der für morgen geplanten Bombensprengung nahe des Breeser Sportplatzes sind alle Zufahrtswege, die im 1000-Meter-Sperrkreis liegen, bereits vor 8 Uhr gesperrt.

Wie Gerald Neu, Leiter des Ordnungsamtes Bad Wilsnack/Weisen, gestern auf Anfrage des „Prignitzers“ mitteilte, sind in Breese folgende Wege und Straßen nach der verkehrsrechtlichen Anordnung des Landkreises Prignitz dicht: die Perleberger Straße ab dem Abzweig Weisener Weg, die beiden Waldwege vom Weisener Weg in Richtung Klein Breese sowie der Waldweg in Richtung Trift. Dieser ist ab dem Abzweig Amselweg ebenfalls gesperrt. Gleiches gilt für die Wittenberger Straße/Abzweig Sophienstraße und in dieser gibt es ab dem Abzweig Leinstraße kein Durchkommen. Im Weisener Weg gilt Lkw-Verbot. Das Lagezentrum wird in der freiwilligen Feuerwehr in der Lüchstraße eingerichtet.

Gut informiert
Damit Sie, liebe Leser, morgen über die Bombenentschärfung gut und aktuell informiert sind, werden wir über verschiedene Kanäle berichten.  Auf unserer Homepage, www.prignitzer.de, finden Sie einen Liveticker zum aktuellen Stand der Arbeiten.  Über die wichtigsten Ereignisse des Tages  berichten wir auf unserer Facebook-Seite unter www.facebook.com/prignitzer. Für Hinweise rund um das Geschehen sind wir dankbar. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 03877/ 92 90 82 80. Das Ordnungsamt Bad Wilsnack/Weisen ist unter den  Telefonnummern 038791/999 118 oder -119 sowie 038791/ 999 0 erreichbar.

Für die Stadt Wittenberge ergeben sich zwei direkte Straßensperrungen. „So wird die Breeser Straße am Ausbesserungswerk ab Tor II/III für jeglichen Verkehr, auch für Radfahrer und Fußgänger, voll gesperrt“, erklärte Uwe Karger von der städtischen Verkehrsbehörde des Ordnungsamtes. „Der Ampelbereich Breeser Straße/Hartwigstraße/Perleberger Chaussee ist von der Sperrung nicht betroffen, so dass sowohl Wittenberge als auch Weisen über diese Kreuzung erreichbar sind.“ Eine zweite Straßenvollsperrung für alle Verkehrsteilnehmer erfolgt in Richtung Breese ab der Bad Wilsnacker Straße/Einmündung Zur Karthane. Somit ist das Industriegebiet Süd noch erreichbar. Für den innerstädtischen Fahrzeugverkehr mit dem Ziel Bad Wilsnack bleibt die Wegweisung erhalten und wird am Oberstufenzentrum in Richtung Garsedow-Hinzdorf als Umleitung ergänzt. Stadteinwärts aus Richtung Industriegebiet Süd erfolgt eine Umleitung zur B189 über die Tivolistraße – Rathausstraße – Perleberger Straße zum Stern und von dort gilt die vorhandene Wegweisung. „Fahrzeuge, die ins Industriegebiet Süd wollen, werden von der B189 und der B195 über die Lenzener Chaussee – Lenzener Straße – Stern – Mohrenstraße und Bad Wilsnacker Straße geleitet“, so Uwe Karger. Das Lkw-Verbot in der Innenstadt wird für diesen Tag außer Kraft gesetzt. „Trotzdem sollte der Lieferverkehr auf das Nötigste beschränkt werden“, sagte Ordnungsamtschef Gotthard Poorten kürzlich bei der Einwohnerfragestunde in Groß Breese. Die Polizei wird die Straßensperrungen natürlich unterstützen. „Es werden etwa 20 Beamte für unmittelbare Verkehrsmaßnahmen und Absperrungen an den Zufahrtsstrecken aus Richtung Weisen, Wittenberge und Groß Breese eingesetzt“, teilte Toralf Reinhardt, Pressesprecher der Polizeidirektion Nord, auf Redaktionsnachfrage mit.

Wann die Sperrungen wieder aufgehoben werden, hängt davon ab, wie gut die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes um Gerd Fleischhauer vorankommen. Sobald die Arbeiten beendet sind, soll es einen 30-sekündigen Dauerton der Sirenen in Breese/Groß Breese und Wittenberge geben. Außerdem gibt es Hinweise über Radiosender und auch wir vom „Prignitzer“ halten Sie auf dem Laufenden (siehe Servicekasten). Fenster sollten laut den Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes angekippt und so gesichert werden, dass sie durch eine Druckwelle nicht zugeschlagen werden können. Zimmertüren sollten offen stehen. Rollläden können so weit herunter gelassen werden, dass nur noch ein Schlitz zu sehen ist.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen