Perleberger Denkmal : Lifting für vergessenes Denkmal

Gar jämmerlich sieht der Feuerwehrmann aus.
Gar jämmerlich sieht der Feuerwehrmann aus.

Bürgerverein sieht darin mögliches Projekt für 2017

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22. März 2016, 05:00 Uhr

Der Bürgerverein trägt sich mit dem Gedanken, das Denkmal für gefallene Feuerwehrmänner am Wallgebäude restaurieren zu lassen. „Ich werde der Mitgliederversammlung den Vorschlag unterbreiten“, so Vereinsvorsitzender Malte Hübner-Berger.

Vergangene Woche gab es ein Treffen zwischen Bauamt, Bürgerverein, unterer Denkmalbehörde und dem Eigentümer Hanno Reck. Mit dem Kauf des Wallgebäude hatte jener auch besagtes Denkmal erworben und zwischenzeitlich auch zwei Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt, wie Malte Hübner-Berger bestätigt. Doch der Zahn der Zeit nagt unaufhörlich weiter an dem Denkmal. „Alles hat eben nur eine begrenzte Dauer“, ergänzt der Vereinsvorsitzende.

Gordon Thalmann von der unteren Denkmalbehörde erläuterte in einer denkmalfachlichen Stellungnahme, was aus dieser Sicht notwendig wäre. Voraussetzung einer erfolgversprechenden Restaurierung und Konservierung sei ein sogenanntes petrografisches Gesteinsgutachten, so Thalmann. Das sei wichtig, um Aufschluss über die chemische und physikalische Beschaffenheit des Gesteins zu erhalten. Der Eigentümer des Wallgebäudes signalisierte, dass er die Kosten für ein derartiges Gutachten übernehmen würde. Gleichso die für eine gläserne Abdeckung, die man ins Auge gefasst habe, als zusätzlichen Schutz für das restaurierte Denkmal.

„Wenn das Gutachten vorliegt, könne wir auch erst über die weiteren Schritt sprechen“, räumt Malte Hübner-Berger ein. Dann gehe es um die Kosten. „Für uns heißt das, entsprechende Angebote einzuholen. Dabei wird uns die untere Denkmalbehörde unterstützen.“ Außer Zweifel stehe, die eigentliche Restaurierung kann nur von ausgebildeten Steinrestauratoren erfolgen.

Bis dahin werde aber noch einige Zeit verstreichen. Das Projekt – so die Mitgliederversammlung des Bürgervereins zustimmt – sieht der Vorsitzende erst im kommenden Jahr angesiedelt.  

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