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Der Prignitzer

18. November 2017 | 18:58 Uhr

leserreise : Leser gehen auf Exkursion

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Hinter den Kulissen des MDR-Fernsehens und zu Gast im weltweit größten 360-Grad-Panorama

von
erstellt am 16.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Die drei letzten Tage vergingen wie im Fluge. Gestern kamen 254 Leser unserer Zeitung, darunter rund 30 aus der Prignitz mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck, wieder zu Hause an. Sie waren von Freitag an Teilnehmer einer 7. Dankeschön-Reise in die Media City Leipzig. Dort erlebten die treuen Leser des „Prignitzers“, der Schweriner Volkszeitung und der Norddeutschen Neuesten Nachrichten als besonderen Höhepunkt unter anderem am Sonnabend einen wunderschönen Gala-Musikabend mit Stars aus Funk und Fernsehen.

Aber auch der Besuch des Mitteldeutschen Rundfunks kam bei den Reisenden sehr gut an. Erlebten sie doch bei ihrer Tour durch die MDR-Studios einmal Fernsehen hautnah und konnten hinter den Kulissen entdecken, was Zuschauern ansonsten verborgen bleibt.

Das war für Kerstin Behn aus Breese ein Höhepunkt der Fahrt. Sie bezeichnete die Führung als äußerst interessant und freute sich besonders darüber, so tief in die Studioarbeit eintauchen zu können. Sie ist nicht nur treue Leserin des „Prignitzers“, sondern auch Fan der Leserreisen. Für sie war es bereits die vierte Fahrt.

Der Sonnabend startete mit einer halbtägigen Fahrt durch den südlichen Raum Leipzigs. So erfuhren die Teilnehmer unter anderem Interessantes über die Renaturierung der alten Tagebaue und deren heutige Nutzung, sahen den Cospudener See mit seinem kleinen Hafen und den Störmthaler See mit der schwimmenden Kirche Vineta und das Kap Zwenkau. „Sehr beeindruckend“, schildern Gerhard und Giesla Nohr aus Perleberg ihre Eindrücke.

Besonders interessant für sie waren die Erholungsgebiete in den alten Tagebauen.

Gestern Vormittag erlebten unsere Leser das beeindruckende 360-Grad-Panorama von Yadegar Asisi – übrigens das größte seiner Art in der Welt, das auf eine Unterwasserreise in die Zeit nach dem tragischen Schiffsunglück der Titanic im Nordatlantik 1912 einlädt. Im Maßstab 1:1 vermittelt dieser Ausflug auf 3500 Quadratmetern eine Faszination für die Errungenschaften der Moderne und ihre grandiose Technik. Der Standpunkt des Betrachters befindet sich dabei etwa 3800 Meter unter der Wasseroberfläche.

Ein künstliches Lichtszenario ermöglicht, das tragische Ausmaß des Unglücks zu entdecken. Das in zwei Teile zerbrochene Wrack sowie Mobiliar, technische Ausrüstung und Gepäckstücke schaffen die Illusion der Wirklichkeit. Betrachtet von einem 15 Meter hohen Besucherturm. Die einstige Pracht des Luxusliners als Trümmerfeld wirft aber auch die Frage auf, ob die Natur beherrschbar sei. Nachdenklich verließen viele Besucher nach einem einzigartigen Erlebnis diesen Ort.

Wiederholung nicht ausgeschlossen. So lautet das Fazit von Jürgen und Heidrun Gührs aus Groß Breese. Sie fanden die Reise gut organisiert und sehr gelungen. Besonders gefallen hat ihnen der Galaabend mit den Schlagersängern. Sie können sich die Teilnahme an einer dritten Leserreise vorstellen.

Betreut wurden die Reisenden von Mitarbeitern des medienhauses:nord. Unter ihnen auch Ramona Böllstorf, Koordinatorin für die Prignitz: „Manche Reisende sind Wiederholungstäter“, freut sich die Reiseführerin und berichtet von einem Gewinnspiel über Leipzig, das bereits auf der Hinfahrt große Beachtung gefunden habe.

So hätte jeder Leser auch eine Schlafdecke des medienhauses:nord als Geschenk erhalten. Die älteste Leserin der Busreise heißt übrigens Gerda Giese, ist 81 Jahre alt und kommt aus Lübtheen.

 
 

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