Lenzener Bäckerei liefert "Prignitz-Stück" für den Landeskuchen

Aus Marzipan: Das Kuchenstück der Prignitz. privat
Aus Marzipan: Das Kuchenstück der Prignitz. privat

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12. September 2012, 07:27 Uhr

Prignitz | Es war eine Premiere. Anlässlich des Brandenburgtages in Lübbenau wurde der erste Brandenburger Landeskuchen gebacken.

Das besondere an der etwa einen Quadratmeter großen Torte: Jeder Landkreis steuerte einen Teil des Kuchens bei. Auf diesem sollten Besonderheiten der Region dargestellt werden, der Kreativität waren keine Grenzen gesetzt.

Das Kuchenstück der Prignitz wurde von der Bäckerei und Konditorei Grünberg aus Lenzen hergestellt. "Als wir gefragt wurden, war uns sofort klar, dass wir mitmachen", sagt Eigentümer Ulf Grünberg. Das Thema, die Deichrückverlegung, war auch schnell gefunden. "Es ist ein hochspannendes, und zugleich einmaliges Projekt, dass es so in Deutschland noch nicht gab", so Grünberg. Zudem passe das Datum, gut zehn Jahre nach der Hochwasserkatastrophe. Dargestellt wurden auf dem Marzipanstück, dass die Prignitz in ihren Umrissen zeigt, der Flusslauf der Elbe sowie der alte und der neue Deichverlauf. Hinzu kamen die Wappen des Landkreises sowie der Gemeinde Lenzen.

Wolfgang Grünberg, Obermeister der Bäckerinnung Prignitz, transportierte das Kuchenstück nach Lübbe nau. "Bei der rund anderthalbstündigen Präsentation des Landeskuchens konnte jeder Landkreis auf seine Höhepunkte hinweisen", berichtet Grünberg. Dementsprechend sei dies eine gute Möglichkeit gewesen, die Prignitz einem großen Publikum näher zu bringen, so der 65-Jährige. Initiator der Aktion war der Radiosender Antenne Brandenburg. Unterstützt wurde die Bäckerei zudem vom Kreis Prignitz.

Letztendlich entging jedoch auch der erste Brandenburger Landeskuchen nicht seiner Bestimmung: Er wurde zur Verkostung freigegeben.

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