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Der Prignitzer

18. November 2017 | 02:16 Uhr

Leiter verlässt Instandhaltungswerk

vom

svz.de von
erstellt am 03.Jul.2013 | 10:03 Uhr

Wittenberge | An der Spitze der DB Instandsetzungs GmbH gibt es einen Wechsel. Dietmar Schmidt ist nicht mehr Leiter des mit rund 1000 Mitarbeitern größten Werkes in der Region. Der Produktionsbetrieb wird derzeit kommissarisch geleitet.: Soweit die Gerüchte, die gegenwärtig durch Wittenberge wabern. Der "Prignitzer" ging ihnen nach und fragte bei der Presseabteilung des Bahnkonzerns an.

Der für die DB Services GmbH und DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH zuständige Sprecher bestätigt: "Dietmar Schmidt hat seine Funktion als Leiter des Werkes Wittenberge niedergelegt." Auf die Frage nach den Gründen, sagte der Sprecher, sie "sind durchweg persönlicher Natur". Wie der Redaktion bekannt ist, hatte Schmidt in persönlichen Gesprächen verschiedentlich anklingen lassen, dass das jahrelange auswärts Arbeiten und damit die Abwesenheit von der Familie im gewissen Maße auch belasten kann.

Schmidt war vom 1. Juli 2007 bis 30. Juni in Wittenberge als Werkschef tätig. Der Bahnsprecher spricht von "sechs innovativen, erlebnisreichen, aber auch anstrengenden Jahren". "In dieser Position hat er das Werk und seine Produktionen insgesamt erfolgreich mitgestaltet und positiv vorangebracht. Nachdem Schmidt in seiner langjährigen Tätigkeit für die DB Fahrzeuginstandhaltung GmbH stets seine Mobilität und Flexibilität unter Beweis stellte, möchte er seiner Heimat wieder näher kommen", erklärt der Bahnsprecher. Ihm wurden jetzt die umfangreichen Aufgaben der strategischen Werksentwicklung im Werk Dessau in Sachsen-Anhalt übertragen.

Da die Nachfolge noch nicht feststeht, übernahm Udo Sauer, Leiter Produktion der Systembereiche Fahrzeuge und Projekte, die kommissarische Leitung des hiesigen Werkes, dessen Auftragsbücher eine volle Auslastung verzeichnen, wie der Pressesprecher auf Redaktionsnachfrage betont, um hinzuzufügen, dass "das Werk Wittenberge an seinem Standort auch zukünftig gefestigt" sei. Derzeit wächst im Werk eine Millionen-Investition. Das Richtfest für den am 26. Juli 2012 mit dem offiziellen Spatenstich begonnenen Bau des neuen Lager- und betrieblichen Logistikzentrums wird im August vorgenommen.

Keinen Zweifel an der Bedeutung des Werkes Wittenberge für die Bahn AG hatte bei seinem Besuch hier in der Stadt am 14. Juni auch Bahnchef Rüdiger Grube gelassen. "Das Werk Wittenberge ist für uns von existenzieller Bedeutung", hatte er dem "Prignitzer" auf dessen Nachfrage gesagt.

Grube hatte sich ein Bild von den aufwendigen Hochwasserschutzmaßnahmen gemacht, mit denen Werkleitung und Beschäftigte den Betrieb und damit die Produktion trotz des hinter dem Betriebszaun stehenden Wassers sicherten und Millionenschäden verhinderten. Nachdrücklich hob Dr. Grube bei der Visite im Werk das persönliche Engagement von Schmidt hervor.

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