Popmusik für alle : Leichtfüßig zur Musik finden

Mit diesem Flyer wird für das Projekt geworben.
Mit diesem Flyer wird für das Projekt geworben.

Ein ebenso junges wie erfolgreiches Popmusikprojekt soll in Perleberg etabliert werden / Auftakt zum Festival im September

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14. Juli 2014, 22:17 Uhr

Die Rolandstadt mit ihren singenden-klingenden Events und Projekten scheint ein prädestinierter Ort für immer wieder neue Ideen in dieser Richtung zu sein. Ein Pop-Musik-Angebot greift jetzt Maria Steuer vom Freundeskreis des Perleberg-Festivals auf: „Im Rahmen des diesjährigen Perleberg-Festivals am 5. und 6. September wird es ein neues Projekt geben, das vom Bundesverband für Popularmusik mit einer erklecklichen Summe gefördert wird. In verschiedenen Regionen wie Uckermark, Lausitz oder auch im Freistaat Sachsen ist es bereits erfolgreich angelaufen. Wir möchten dieses Projekt gern auch in die Prignitz holen.“

Es gehe im Wesentlichen darum, Kinder und Jugendliche im Alter von etwa sieben bis 18 Jahren locker an Musik heranzuführen. Zum Festival werde es darum einen Schnupperkurs mit der Band von Dian Petkov aus Pritzwalk geben, die die Kinder mit den einzelnen Instrumenten, der Technik und der Atmosphäre eines Auftritts bekannt machen soll. „Die Kinder können Instrumente begutachten und herausfinden, welches zu ihnen passt. Sie können sich im Gesang ausprobieren, Einblicke in das Sound-Mixing erhalten“, erläutert Maria Steuer.

Die Musiker stünden dann für Kurse und auch Einzelunterricht in der darauffolgenden Zeit zur Verfügung. Maria Steuer legt zudem Wert auf die Feststellung, dass „Pop to go“ eine kostenlose Offerte ist, die künftig auch in den Schulen das außerschulische Ganztagsgeschehen bereichern könne. Je nach Teilnehmerzahl sei es möglich, das Projekt zu erweitern. „Dazu laden wir dann externe Dozenten ein“, so Maria Steuer weiter. Bis hin zu Popmusik-Camps sei da alles möglich. Mit der Oberschule, dem Gymnasium und der Rolandschule seien zu dem Projekt bereits Gespräche gelaufen und Interesse signalisiert worden.

Informationsflyer liegen derzeit nur im städtischen Kulturamt am Großen Markt sowie im Rathaus aus. Leider sei die Lieferung aus der Druckerei nicht rechtzeitig vor Schuljahresende angekommen, so dass die Infos noch nicht großflächig gestreut werden konnten. Junge Leute, die sich musikalisch ausprobieren möchten, bisher aber irgendwie noch keine Gelegenheit dazu hatten, können ihr Interesse bereits jetzt auf den Flyern eintragen, und diese dann wieder im Kulturamt bzw. Rathaus abgeben oder einfach bei Familie Steuer, Am Hohen Ende 17, in den Briefkasten werfen. Sie können sich aber auch einfach bei Maria und Dr. Uwe Steuer melden, Tel. 03876/ 789210, E-Mail: ticket@aquamaria-festival.de. „Es wäre schade, wenn wir das hier nicht etablieren könnten. In Leipzig ist das Projekt inzwischen so weit gediehen, dass dort Udo Lindenberg die Schirmherrschaft übernommen hat“, so Maria Steuer.


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