Perleberger Wohnungsgesellschaft : Lange Leitung zum Verteiler

Alter Verteilerkasten versperrt noch neue Sicht.
Alter Verteilerkasten versperrt noch neue Sicht.

Alte Telekom-Einrichtung versperrt neue Sicht und behindert seit Oktober Sanierung. Im März kommt sie nun endlich weg.

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20. Februar 2020, 20:00 Uhr

Seit einigen Jahren ist es still geworden im Ladengeschäft am Kreisel. Einst sorgte hier der Konsum für geschäftiges Treiben, später zogen andere Nutzer ein und immer gaben sich hier Kunden die Klinke in die Hand. Doch das ist schon lange nicht mehr der Fall, gesteht Ronald Otto, Geschäftsführer der GWG Wohnungsgesellschaft. Ihr gehört dieses Anwesen Ecke Bäcker- und Pritzwalker Straße. Und sie will nun wieder Leben in die Räumlichkeiten bringen.

Offensichtlich leichter gesagt, als getan. Entstehen soll hier ein moderner Bürokomplex, denn eine Nutzung als Ladengeschäft habe hier wenig Aussicht auf Erfolg.

Der Anfang ist bereits getan, die Mauer zur Pritzwalker wurde durchbrochen, um ein großes Ladenfenster einzubauen. Doch statt das Fensterglas hier einen neuen Durchblick vermittelt, fällt der Blick auf eine hölzerne „Übergangslösung“. Der Grund: Ein alter Verteilerkasten der Telekom steht hier im Weg. Bereits im Oktober wandte sich die GWG an das Telekommunikationsunternehmen mit der Bitte, diesen zu versetzen. Was folgte war Schweigen im Walde. Gelang es endlich, auf einen Gesprächspartner zu treffen, war dieser nicht zuständig, erfährt man von Roland Otto. Auf eine Anfrage des „Prignitzer“ bestätigte Johannes Maisack, Deutsche Telekom AG Group Services, dass man nun seit dem „4. Februar mit dem Kunden regelmäßig in Kontakt“ stehe. Es sei in der Tat so, dass „die GWG Wohnungsgesellschaft ein leerstehendes Ladenlokal nicht ausbauen kann, weil ein alter Verteilerkasten dicht an der Fassade steht. Dieser muss weggenommen werden, damit ein Fenster eingebaut und die Fassade gemacht werden kann. Dies soll ab der achten Kalenderwoche geschehen.“

Ein Antrag zur verkehrsrechtlichen Anordnung ist zwischenzeitlich vom Landkreis genehmigt. Danach sind die Arbeiten durch ein von der Telekom beauftragtes Unternehmen in der Zeit vom 2. bis 27. März geplant. Die Genehmigung wurde der Firma bereits auch zugestellt, bestätigt der Landkreis.

Und dann kann die Wohnungsgesellschaft endlich auch ihr Projekt in Angriff nehmen, das Ladenlokal entsprechend um- und ausbauen. „Wir wollten eigentlich schon viel weiter sein“, gesteht der Geschäftsführer der GWG.

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