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Landesumweltamt sagt: Noch kein Ja für Wittenberger Wache

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erstellt am 27.Jun.2013 | 06:03 Uhr

Wittenberge | Von einander abweichende Aussagen machen Landesbehörden zur künftigen Nutzung der vor 15 Jahren errichteten Polizeiwache in der Perleberger Straße. Unstrittig ist, dass dort die Polizei in Wittenberge ihren künftigen Standort hat.

"Dort werden neben der Polizei auch ein Mitarbeiter des Brandenburgischen Landesbetriebes für Liegenschaften und Bauen (BLB) sowie Bedienstete des Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) untergebracht", diese Auskunft erteilte das Brandenburger Innenministerium in Bezug auf die Immobilie. Der "Prignitzer" hatte nachgefragt, sich auf ein mögliches Schreiben von Innenminister Dietmar Woidke an die Kommune bezogen. Die Presseabteilung des Ministeriums bestätigt auch dieses: "Über die Pläne für die Polizeistandorte hat Innenminister Dietmar Woidke sowohl den Landrat des Landkreises Prignitz, Hans Lange, als auch den Wittenberger Bürgermeister Dr. Oliver Hermann schriftlich informiert."

Ist also alles in Papier und Tüten?

Nein. Denn das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz habe sich nach den Worten von Wolfram Kujak, Referent im Bereich Liegenschaftsverwaltung, noch nicht vertraglich für Wittenberge entschieden. Kujak sagte dem "Prignitzer" auf Nachfrage, das Amt wolle seine Außenstelle für Hochwasserschutz und Gewässerunterhalt in Lenzen aufgeben. Grund sei die Bausubstanz in dem Lenzener Objekt. Aber: "Wir haben mehrere Optionen für den künftigen Sitz, Wittenberge ist eine davon." Es sei noch nicht endgültig entschieden, wo das Landesumweltamt mit seiner Außenstelle hingehen werde. "Das ist noch in Planung."

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