Land unter bei Moppi und Pittiplatsch

<strong>Wer möchte welche Rolle spielen?</strong> Noch ist die Theater AG bei den Vorbereitungen für die Proben im neuen Schuljahr. <foto>Foto: kasa</foto>
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Wer möchte welche Rolle spielen? Noch ist die Theater AG bei den Vorbereitungen für die Proben im neuen Schuljahr. Foto: kasa

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06. Juni 2012, 09:28 Uhr

Wittenberge | Nicht einmal mehr ein halbes Jahr und die Stadtwerke Wittenberge begehen feierlich ihr 20-jähriges Bestehen. Im Rahmen des Jubiläums hat das städtische Unternehmen dazu aufgerufen, sich mit einem Theaterprojekt zu beteiligen. Das ließen sich die Jungs und Mädchen der Jahngrundschule nicht zwei Mal sagen und steckten innerhalb der Theater AG die Köpfe zusammen.

Herausgekommen ist ein Kindermärchen, das den Bezug zu den Stadtwerken herstellt, besser gesagt zu deren Angeboten wie Strom, Wasser und Gas. "Die Geschichte haben sich drei Schülerinnen der 6. Klasse ausgedacht", erzählt Erzieherin Kristin Tiepermann, die die Theater AG mit betreut.

Die Figuren dürften Kindern wie auch Erwachsenen bekannt sein: Pittiplatsch, Schnatterinchen und Moppi, die mit einem Wasserschaden zu kämpfen haben, Frau Elster und Herr Fuchs, zusätzlich Frau Igel, Bossel etc. Inhaltlich erzählen die Jungen und Mädchen kleine Geschichten. Worum es im Einzelnen geht, bleibt noch eine Überraschung. Eine so genannte Schreibergruppe füllte das Thema mit Leben, dachte sich Dialoge aus, formte den Inhalt. Jetzt geht es um die Rollenverteilung. Die 20 bis 30 Kinder der 2. bis 6. Klasse beginnen im neuen Schuljahr mit den Proben für das 40-minütige Stück. "Dann müssen wir uns ranhalten", so Kristin Tiepermann. Schließlich müssen auch noch die Kulissen angefertigt werden, zumindest die, die nicht im Fundus der Schule sind.

Doch die Theater AG ist ein eingespieltes Team. Die meisten Kinder waren bereits im vergangenen Jahr dabei. 2011 führten sie vor einem großen Publikum das Stück "Der verzauberte Schrank" auf. Bühnenerfahrung bringen die jungen Schüler also mit. Aus diesem Grund macht sich Kristin Tiepermann auch keine Sorgen, dass die Kinder Probleme mit dem Auswendiglernen der Texte haben werden. "Wir legen nicht unbedingt Wert darauf, dass jedes Wort auswendig gelernt werden muss. Wir haben auch schon erlebt, dass einige improvisieren, das ist sehr schön."

In den Sommerferien heißt es für die Kinder trotzdem: Üben, üben, üben. Für das Theaterprojekt der Stadtwerke hat sich auch die Albert-Schweitzer-Förderschule beworben, die ebenfalls ein Stück aufführen wird. Doch nicht nur Schulen sind angesprochen: "Es können sich alle beteiligen und ihre Ideen bei uns einreichen", sagt Karsten Döring von der Agentur Döring und Waesch, die die Stadtwerke-Festivitäten, die ihren Höhepunkt mit dem Eisstockschießen im Winter finden, betreut.

Das Theaterthema lautet "Stadt am Strom" und der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. "Es kann von einer zur Eisprinzessin gewandelten Kleinen Dott bis zum Tagebuch eines Wittenberger Wanderarbeiters auf einer norwegischen Ölplattform gehen", heißt es im Flyer. Alle Theaterstücke sollen im Rahmen des Wittenberger Eisvergnügens vom 12. November bis zum 9. Dezember auf die Bühne gebracht werden. Mitmachen können Laien und Schauspieler aus der ganzen Prignitz.

Wer sich für das Theaterspielen begeistern kann und Mitstreiter mobilisiert hat, kann sich bei Stefan Herzberg unter Telefon 03877/95 41 25 oder per E-Mail melden: herzberg@stadtwerke-wittenberge.de

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