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Fische kehren in Stepenitz zurück : Laichreife Meerforellen und Lachse im Käscher

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Landesanglerverband und Institut für Binnenfischerei kontrollieren den Aufstieg der Atlantikrückkehrer

von
erstellt am 18.Okt.2016 | 21:00 Uhr

18 Meerforellen haben sie bislang schon gefangen. Ein guter Anfang, so Ulli Thiel vom Landesanglerverband Brandenburg. Mit seinen Mitstreitern vom Institut für Binnenfischerei in Potsdam/Sacrow und Angelverband ist er jetzt wieder bis Weihnachten jeden Freitag auf der Stepenitz unterwegs. Sie kontrollieren den Aufstieg der aus dem Atlantik zurückkehrenden laichreifen Fische.

Die besten und stärksten Tiere kommen in die Brutanlage nach Silmersdorf. Hier werden die Eier der Weibchen abgestreift, wenn die Zeit dafür reif ist mit der Milch der Männchen befruchtet und kommen in Brutschränke. Wenn dann nach einigen Wochen die kleinen Meerforellen geschlüpft sind, werden sie in der Stepenitz und den kleinen zufließenden Bächen wieder ausgesetzt. Auch die Elterntiere kommen dann wieder in die Freiheit zurück.

„Meerforellen kommen mehrfach zum Laichen in ihre Heimatgewässer und wandern danach wieder ab in Richtung Nordsee“, erklärt Mirko Beutling vom Fario e. V. Silmersdorf . Deshalb werden die Tiere nach ihrem Fang nicht nur gemessen und gewogen, sondern bekommen auch eine nummerierte Markierung an der Rückenflosse. Dieses kleine Bändchen zeigt den Experten dann im kommenden Jahr, ob der Fisch schon einmal gefangen wurde und gelaicht hat.

Bislang war die Elbe einfach zu warm und auch das Niedrigwasser durch die lange Trockenheit mögen vor allem die Lachse nicht so gern. Anders die Forellen, die kommen mit Letzterem besser zurecht. Doch das Wasser habe sich jetzt etwas abgekühlt, so dass die Aussicht auf einen guten Fang im Rahmen des sogenannten Fischmonitorings zur Ansiedlung von Lachs und Meerforelle wachse.

 

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