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Längst Richtfest für Anbau an Hotel Stadt Magdeburg

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Ab 1. Dezember sollen neue Zimmer bereits gebucht werden können

von
erstellt am 17.Aug.2017 | 13:02 Uhr

„Mit dem Hotelanbau sind wir schneller als mit dem Richten“, gesteht Hans-Jürgen Kiefer, der das Hotel Stadt Magdeburg von der GWG Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft gepachtet hat. Er muss selbst einwenig schmunzeln. „Es ist Urlaubszeit und problematisch, alle, die hier am Wirken sind, unter einen Hut zu bekommen.“

Inzwischen schaukelt die Richtkrone längst auf dem einstöckigen Neubau auf dem idyllisch in Stepenitznähe gelegenen Hinterhof. Zwölf Doppelzimmer entstehen hier, zwei davon rollstuhlgerecht. „Die Zimmer sind entsprechend ausgelegt, die Bewohner können zudem mit dem Auto praktisch bis an die Eingangstür fahren“, erläutert Hans-Jürgen Kiefer und gewährt auch schon einen Blick in den Neubau. Hier geben sich die Handwerker, alle aus der Region, sprichwörtlich die Klinke in die Hand. Verständlich, am 1. November soll der Neubau fertig sein, ab 1. Dezember die Zimmer gebucht werden können.

Mit den jetzigen sieben Zimmern im Vorderhaus plus Aufbettungen könne man dann endlich auch Anfragen von Busreiseanbietern entsprechen. „Die Nachfrage ist da, und unser Haus kann das vertragen“, bringt es der Betreiber auf einen kurzen Nenner. Und dafür nimmt er selbst eine sechsstellige Summe in die Hand, denn der GWG gehört zwar die Mobilie, das Einrichten ist aber Kiefers Part alleine.

Den Straßenbau vor der Tür entschieden sich Besitzer und Betreiber relativ rasch, mehrere Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. „Das Dach des Vorderhauses, das mittlerweile über 50 Jahre alt war, wurde in den vergangenen Monaten komplett neu eingedeckt.“ Und auch die Fassade offeriert jetzt ein einheitliches Bild. Bis dahin war hier alles eher ein Stückwerk. Immer wieder wurde an das traditionsreiche Haus, das es immerhin schon auf 105 Jahre bringt, angebaut, und das sah man auch.

Mit dem Neubau werde auch noch die Hofansicht ansprechend gestaltet. Und dann geht es im Vorderhaus weiter. Denn auch hier sollen die sieben Zimmer vom Fußboden bis zur Möblierung denen im Neubau in nichts nachstehen, ergänzt Kiefer. Ein Biergarten mit rund 30 Plätzen eingangs des Hotels und ein Grillplatz unter der großen Kastanie auf dem Hof werden auch noch entstehen.

Einher damit die nächste Herausforderung. Und die heißt: Noch mehr Professionalität. Das beginne bei der Rezeption, setze sich fort über eine entsprechende Hotelsoftware und ende nicht zuletzt im Umbau des Frühstücksraums. „Mitte nächsten Jahres wollen wir da sein, wo wir hinwollen“, bringt es Hans-Jürgen Kiefer auf den Punkt.  

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