Corona-Folgen : Kurse finden weiter statt

Das Archivfoto zeigt einen Kursteilnehmer, der ein Eisenbahnrad mit Ultraschall prüft.
Das Archivfoto zeigt einen Kursteilnehmer, der ein Eisenbahnrad mit Ultraschall prüft.

Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung bisher noch nicht von Folgen der Epidemie betroffen.

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11. März 2020, 17:48 Uhr

Die Deutsche Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung (DGZfP) gehört zu jenen Prignitzer Unternehmen, die tagtäglich Kontakt zu Menschen aus ganz Deutschland hat. Bis zu 70 Kursteilnehmer kommen wöchentlich nach Wittenberge, um an einer Weiterbildung teilzunehmen.

„Bisher finden alle unsere geplanten Lehrgänge statt“, sagt Geschäftsführer Ralf Holstein. Der Unterricht werde in Gruppen mit bis zu 16 Teilnehmern durchgeführt. Aber die Corona-Epidemie nimmt Einfluss auf den Alltag. „Wir reinigen die Räume häufiger, haben Desinfektionsmittel aufgestellt und Personen mit Erkältungssymptomen dürfen nicht an Seminaren teilnehmen“, fasst Holstein die Maßnahmen zusammen.

Falls doch einer oder mehrere der bundesweit acht Standorte geschlossen werden müssen, können Kurse verlegt werden. Darauf sei man vorbereitet.

Keinen Einfluss jedoch habe die Geschäftsführung auf Entscheidungen ihrer Kunden. Größter Kunde sind die Bahnkonzerne. Von ihnen kommen rund 50 Prozent der Lehrgangsteilnehmer. „Falls die Bahnkonzerne die Ausbildung stoppen, sind wir natürlich betroffen. Wir haben aber auch Privatbahnen, die unsere Angebote nutzen, so dass nicht gleich der gesamte Betrieb still steht“, sagt Ralf Holstein.

So ein großer Ausfall hätte in Wittenberge Auswirkungen auf die Hotelbranche. Rund 15 000 Übernachtungen pro Jahr entfallen auf die Kursteilnehmer.

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