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Tourismus : „Kurs Elbe“ bekommt frisches Geld

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Aus der Redaktion des Prignitzers

Brandenburg bewilligt 30 000 Euro / Wassertourismus zwischen Hamburg und Wittenberge bleibt das wichtigste Ziel bis 2017

svz.de von
erstellt am 18.Feb.2016 | 12:00 Uhr

Das Projekt „Kurs Elbe“ bleibt in sicherem Fahrwasser. Finanziell hat sich jetzt auch das Land Brandenburg daran beteiligt und stellt dem Tourismusverband Prignitz aus Lottomitteln 30 700 Euro zur Verfügung.

Fünf Bundesländer, 40 Sportboothäfen, zwölf Fahrgastschiffer – das sind die wichtigsten Eckdaten des Projekts. Ziel ist es, den Tourismus auf und an der Elbe zwischen Hamburg und Wittenberge zu fördern. „Dazu werden wir das Geld einsetzen“, sagt Uwe Neumann, Geschäftsführer des Tourismusverbandes.

Imagebroschüren und Öffentlichkeitsarbeit in den Medien seien Schwerpunkte. Zum Saisonauftakt am Kurs-Elbe-Tag werde der Verband Gesicht zeigen. Stattfinden wird er am 24. April in Lauenburg. Besucher können die Schönheit des Flusses und der Region bei Schiffsrundfahrten entdecken sowie von regionale Köstlichkeiten naschen. In den vergangenen Jahren kamen jeweils rund 10 000 Besucher.

Die Internetseite des seit 2012 laufenden Projekt soll überholt werden. „Wir wollen erreichen, dass Fahrgastschiffer ihre Touren und Fahrzeiten darauf veröffentlichen“, sagt Neumann. Denn das große und bisher nicht erreichte Ziel ist eine Linienverbindung von Hamburg bis Wittenberg. Ob die jemals existieren wird, bleibt fraglich, aber unstrittig sei, dass es Fortschritte im Wassertourismus gebe. Dazu tragen auch Informationstafeln und Wegweiser für Wassersportler bei, die auf Liegemöglichkeiten hinweisen. Die Ausschilderungen seien noch nicht abgeschlossen. Gleiches treffe auf die Verbesserung der Infrastruktur in mehreren Häfen zu. Es gebe genug Arbeit, so Neumann.

Neben dem Fluss werde der Erlebnisraum Elbe insgesamt betrachtet. Dazu gehören die Nebenflüsse, zum Beispiel für Kanuten, und selbstverständlich die Radwege. Auf Messen und auf dem Hafengeburtstag Hamburg wird Kurs Elbe beworben. Das koordinierende Projektbüro befindet sich in Bleckede.

Dennoch läuft den Machern die Zeit davon. Bis 2017 ist das Projekt durch Fördermittel gesichert, dann versiegt dieser Topf, ein neuer sei nicht in Sicht. Es geht um die Frage, ob und wie eine Fortsetzung möglich sein könnte. 

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