Kunstschau im Hotel Wolfshagen eröffnet

Künstler Siavash Ashrafi (l.) bei der Vernissage.
Künstler Siavash Ashrafi (l.) bei der Vernissage.

Farbgewaltige Werke des gebürtigen Iraners Siavash Ashrafi sind noch bis Januar zu sehen

svz.de von
10. Dezember 2013, 00:36 Uhr

Nach der Lesung im November gab es nun eine zweite Premiere im Hotel und Restaurant am Schloss in Wolfshagen: eine Ausstellungseröffnung. Der gebürtige Iraner Siavash Ashrafi zeigt seit vergangenem Freitag rund 30 seiner Acrylmalereien. Und die Besucher waren angetan von der Farbkomposition, aber auch von dem breiten Raum, den die abstrakten Kunstwerke der Fantasie des Betrachters geben. Ob „Der Wald“, „Die Maske“ oder „Horizont“ – Ashrafis Bilder beeindrucken, belegen seine Freude an Natur und Farben.

Der 40-Jährige, der einer iranischen Künstlerfamilie entstammt und seit 1995 in Hamburg lebt, malt seit seiner frühesten Jugend, ließ sich zunächst als Fassmaler und Vergolder ausbilden, bevor er sich dann gänzlich der Malerei widmete. Wobei ihn maßgeblich der Kontrast der Natur zwischen seiner alten Heimat Iran – aus der die Familie aus politischen Gründen flüchtete – und seiner neuen in Hamburg inspiriert. In der Prignitz weilt er zum dritten Mal, „und es gefällt mir sehr gut hier, die Landschaft hat so etwas Beruhigendes“, wie Ashrafi dem „Prignitzer“ gegenüber beschrieb. Ohne diesen persönlichen Zugang zu der Region hätte er hier nicht ausgestellt, verriet der Künstler.

Noch bis Anfang Januar kann die Schau im oberen Flur des Hotels bewundert, können Bilder auch käuflich erworben werden. Eigentlich sollte es nur eine Eintagesschau in Wolfshagen werden, aber da eine ursprünglich für Dezember geplante Ausstellung in Hamburg erst im Januar eröffnet wird, ist die Verlängerung möglich. Hotel- und Restaurantbetreiber Holger Schmidt freut sich darüber. Er war auf Ashrafi im Internet aufmerksam geworden und hatte sich „gleich in die Bilder verliebt“. Eines schmückt übrigens bereits den Gastraum des Restaurants, „Das Schloss“. Ein zweites hat Schmidt jetzt fürs Restaurant erworben.

Die Ausstellung, so betont er, bleibt keine Eintagsfliege. „Ich werde auch noch entsprechende Beleuchtung anschaffen“, versichert Schmidt.

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