Wittenberger Stadtwerke : Kunstfotos für sozialen Zweck

Lars Kretlow mit Jana Eckert, Frank Eichwurz und Ina Höselbarth (v. l.) in der Ausstellung mit den Wittenberge-Motiven.
Lars Kretlow mit Jana Eckert, Frank Eichwurz und Ina Höselbarth (v. l.) in der Ausstellung mit den Wittenberge-Motiven.

Stadtwerke können Konto ihrer „Spendenstrom“-Aktion mit Erlös aus Bilderverkauf auffüllen. Projekte für junge Leute profitieren.

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12. Mai 2018, 12:00 Uhr

Die Stadtwerke sind sehr zufrieden. Das kommunale Versorgungsunternehmen kann jetzt weitere knapp 3000 Euro für das gemeinsam mit der Kommune aufgelegte soziale Projekt „Spendenstrom“ verbuchen. Mit diesem Projekt unterstützen die Initiatoren ein Projekt an der Jahnschule, eines am Marie-Curie-Gymnasium und eines beim Sportverein Grün/Rot. Außerdem sollen die Jugendfeuerwehr und der Förderverein der Albert-Schweitzer-Schule davon profitieren. „Spenden kann jeder und auch festlegen, wem die Spende zugute kommen soll“, sagt Lars Kretlow, Leiter Vertrieb bei den Stadtwerken. Aber auch die Stadtwerke selber würden sich immer etwas Neues einfallen lassen, um das Projektkonto zu füllen.

Aktuell stehen deshalb ungewöhnliche und gleichzeitig reizvolle Ansichten von Wittenberge zum Verkauf. Der in Berlin lebende und aus Tirol stammende Fotograf Christian Male hat sie im Auftrag der Stadtwerke für deren aufgefrischten Internetauftritt geschaffen. Zwölf dieser Wittenberge-Ansichten machen Male und das Versorgungsunternehmen noch bis zum 17. Mai in der Galerie des Kulturhauses der Öffentlichkeit zugänglich und bieten sie zum Verkauf an. Mit Erfolg: Der Leipziger Partner der Stadtwerke, die Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft, Handel und Vertrieb GmbH hat eine der Stadtansichten erworben. Sales-Manger Ina Höselbarth kam extra nach Wittenberge, um die Fotografie persönlich auszusuchen. Als stilvoller Schmuck fürs Büro auf jeden Fall eine Bereicherung, so die Managerin. Aber, so betont Höselbarth extra, äußerst wichtig sei dem Unternehmen, „dass wir damit soziale Projekte für junge Leute unterstützen“. Das entspräche der Firmenphilosophie.

Auch die hier in der Stadt ansässige Firma Schilderdienst STK GmbH hat sich entschlossen, einer Fotoansicht von Christian Male in den Arbeitsräumen einen repräsentativen Platz einzuräumen, wie die beiden Vertreter Jana Eckert und Frank Eichwurz bei der symbolischen Übergabe betonten. Und für STK-Schilderdienst war bei dem Erwerb sehr wichtig, so die beiden, „dass wir damit etwas für junge Leute tun können“. Fünf der zwölf Fotografien sind mittlerweile verkauft, ein Bild ist reserviert.

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