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Neuer Spielplan : Kulturhaus hat die Jugend im Visier

vom
Aus der Redaktion des Prignitzers

Programm 2018 soll mehr Angebote für Jüngere bereit halten

von
erstellt am 06.Dez.2017 | 12:00 Uhr

Im kommenden Jahr soll das Programm des Kultur- und Festspielhauses mehr für jüngere Generationen bieten. „Am 23. Februar planen wir zum Beispiel ein Wohnzimmerkonzert mit den Bands ,Kokas’ und ,Polaroid’ sowie weiteren Gästen“, blickte Uwe Neumann, Leiter des Eigenbetriebs Kultur-, Sport- und Tourismusbetrieb, am Dienstag bei einem Pressegespräch voraus. „Kokas“ sollen auch beim Brandenburg-Tag im August dabei sein und am Prignitz-Tag die ersten beiden Programmblöcke mitgestalten.

Weiter geht es mit dem „Jugendangebot“ am 2. März, beim Musikunterricht der anderen Art, wenn es um die Entwicklung der Rock- und Popmusik geht. Diese Veranstaltung richtet sich an Schulkinder bis 13 Jahre. Freunde des kreativen Wortgefechts kommen beim Poetry Slam am 17. März auf ihre Kosten. Rund 40 000 Besucher hat das Festspielhaus im Schnitt jährlich. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres waren es 20 500. „Wir liegen also im Soll“, so Neumann. Der KSTW-Chef betont, dass neben dem Angebot für Jüngere, gemeint sind die 20- bis Mitte 40-Jährigen, auch traditionelle Veranstaltungen nicht zu kurz kommen werden. „Natürlich gehört die Oldieparty wieder mit zum Programm. Diesmal nicht mit ,Prignitzfabrik - Die Band’ sondern mit ,Casino Royale’ aus Hamburg, die man auch schon vom Stadt- und Hafenfest kennt. Wir haben mit ,Prignitzfabrik-Die Band’ gesprochen, aber sie befinden sich noch in einer Neustrukturierung“, erklärt Neumann den Grund für den Wechsel.

Wenn es darum geht, sich moderner aufzustellen und jüngere Zielgruppen anzusprechen, rückt auch ein entsprechendes Online-Buchungssystem für Eintrittskarten in den Fokus. Dieses fehlt dem Kultur- und Festspielhaus aber noch. „Wir arbeiten da an einem neuen System. Es ist heutzutage ja üblich, sein Ticket auch im Internet zu kaufen und gleich auszudrucken“, weiß Uwe Neumann. Einen eigenen Facebook-Auftritt hat das Haus am Paul-Lincke-Platz bereits, möglicherweise soll eine eigene Internetseite noch folgen. Bürgermeister Oliver Hermann hob hervor, dass das Festspielhaus ein Ort für alle Bürger sei. Das soll künftig noch stärker gezeigt werden. „Wir hatten eine sehr gute Resonanz auf die Wein- und Biermeile und können uns vorstellen, bei der nächsten Ausgabe das Foyer des Festspielhauses zu öffnen und dort eine Art ,After-Show-Party’ zu veranstalten.“

Für Oliver Hermann ist das Ende der Spar-Fahnenstange beim Kultur- und Festspielhaus erreicht. „Mehr Ressourceneinsparung geht nicht. Das Haus hat Potenzial und das muss genutzt werden.“ Immerhin seien schon wieder fast 20 Jahre vergangen seit der Wiedereröffnung der Einrichtung. Deswegen wurde es nun Zeit, neben der Modernisierung der Technik äußerlich kleinere Schönheitsreparaturen vorzunehmen. „Die Eingangstüren wurden gestrichen wie auch alle Fenster des Hauses“, sagte Uwe Neumann. Auf seiner Wunschliste steht darüber hinaus auch ein Hochleistungs-Beamer für Shows, Tagungen und Diavorträge.

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