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Der Prignitzer

19. November 2017 | 22:21 Uhr

Kuhbier: Bauarbeiten voll im Plan

vom

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erstellt am 18.Jun.2013 | 05:46 Uhr

Kuhbier | Heute wird das letzte Widerlager für die Brücke betoniert, die künftig die Ortsumgehung Kuhbier über die Eisenbahnlinie führt. Sie ist eine von insgesamt drei Brückenbauwerken des Ortsumgehungsbaus. Der liegt voll im Zeitplan, wie Thomas Forbriger, Dezernatsleiter Straßenbau und konstruktiver Ingenieurbau des Brandenburger Landesbetriebes für Straßenwesen betont. "Die Baumaßnahme läuft sehr gut, die Firma Bunte geht mit großem Engagement daran, das ist wirklich besser als der Standard. Teilweise sind mehr als 50 Arbeiter gleichzeitig auf der Baustelle, das ist bei einer Maßnahme dieser Größenordnung sehr erheblich", lobt Forbriger.

Bunte-Niederlassungsleiter Uwe Becker macht deutlich, dass das Ziel, zum Jahresende alles fertig gestellt zu haben, weiter besteht "und auch realistisch ist". Trotz des langen Winters, der die Arbeiten rund vier Wochen in Verzug gebracht habe, sei alles im Plan. Und auch die Lieferverzögerungen, weil wegen des Hochwassers einige Lieferanten nicht erreichbar waren, würden zügig aufgeholt. "Das kompensieren wir durch Mehrschichtarbeit in unserem eigenen Logistikbetrieb", erklärt Becker.

Bis spätestens Anfang Juli soll die Brücke, auf der künftig die Kreisstraße in die Ortslage Kuhbier führt, fertiggestellt sein. Mitte August sollen die Arbeiten an der bereits oben beschriebenen Eisenbahnüberführung abgeschlossen werden. Ebenfalls fast fertig ist der Stahlwellblechdurchlass für den Wirtschaftsweg. Es fehle nur noch die Umpflasterung. Dieses futuristisch anmutende Gebilde wird übrigens fachmännisch nicht als Tunnel bezeichnet, sondern wegen des großen Querschnitts aus als Brückenbauwerk.

Was den Erdbau für die künftige Straßentrasse anbelangt, seien laut Becker bereits 200 000 der insgesamt 240 000 Kubikmeter Erde verbaut. Ende Juli sollen die Erdarbeiten abgeschlossen werden. Bereits begonnen habe der Einbau der Schottertragschicht als Unterbau für den Asphalt. Die Asphaltierung soll Mitte Juli beginnen und Mitte August fertig sein. Was die Anpassung der neuen Straße an das Entwässerungssystem anbelangt, seien die Durchlässe weitgehend fertig, damit das Wasser von den Feldern ungehindert abfließen könne. Von den insgesamt drei zu errichtenden Regenrückhaltebecken sei eines fertig, eines fast und eines werde derzeit gebaut, verweist Becker auf den aktuellen Stand. Mitte Juli sollen die Entwässerungsarbeiten abgeschlossen sein.

Nach wie vor stehe das ehrgeizige Ziel der Firma Bunte, die Umgehungsstraße bis zum 6. November für den Verkehr freizugeben. Sozusagen als Geburtstagsgeschenk für den Präsidenten des Landesbetriebes Straßenwesen, der an diesem Tag 65 wird. In der kommenden Woche wird aber erst einmal Bergfest gefeiert. Die Initiative dafür, so betont Forbriger, sei vor allem auch von den Kuhbierern ausgegangen mit Ortsvorsteher Kurt Essel an der Spitze. Im Ort ist man schließlich auch froh über den zügigen Fortgang dieses rund 15 Millionen Euro umfassenden Bauvorhabens, das Kuhbier endlich von der Verkehrslawine auf der B 189 entlasten soll.

Über 20 Jahre hatten die Kuhbierer darum gekämpft. Entsprechend entgegenkommend zeigten sie sich jetzt bei den Bauarbeiten, wie auch die Gemeinde Groß Pankow (Prignitz). "Bei Problemen finden wir vor Ort schnell eine Lösung", betont Becker.

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