zur Navigation springen
Der Prignitzer

20. Oktober 2017 | 18:19 Uhr

Kuhbier: Auftrag wird schnell vergeben

vom

svz.de von
erstellt am 05.Dez.2012 | 06:24 Uhr

Kuhbier | Verkehrsminister Jörg Vogelsänger freut sich, dass die Ortsumgehung Kuhbier jetzt endlich gebaut werden kann. Gestern ging im Potsdamer Infrastruktur ministerium das Schreiben des Bundesverkehrsministeriums ein, mit dem der Bund nach intensiver Prüfung die Vergabe des Auftrages genehmigt.

Vogelsänger: "Lange haben die Menschen in Kuhbier auf diese Nachricht warten müssen. Jetzt bekommen sie sogar mehr als nur eine neue Umgehungsstraße. Sie können sicher sein, dass ihre Straße mindestens 30 Jahre lang erhalten bleibt. Dies sichert der Funktionsbauvertrag ab. Selbst wenn der frühe Winter einen Spatenstich in diesem Jahr verhindern sollte, werden wir unsere Zusage einhalten und planen, die neue Ortsumgehung im kommenden Jahr einzuweihen."

Die 3,6 Kilometer lange Ortsumgehung mit drei Brückenbauwerken kostet rund 15 Millionen Euro. Ein aufwändiges Vergabeverfahren war notwendig. Über einen so genannten "Funktionsbauvertrag" wird abge sichert, dass die Baufirma für 30 Jahre auch die Straße unterhält. Für den Bund und das Land Brandenburg ist das ein Pilotprojekt, weshalb das Vergabeverfahren länger dauerte als ursprünglich angenommen und der Vergabevorschlag des Landes erneut im Bundesverkehrsministerium geprüft wurde.

Nach Ablauf einer noch einzuhaltenden verfahrensrechtlichen Frist von 14 Tagen soll der Auftrag dann schnell vergeben werden. Solange haben unterlegene Bieter Zeit, Widerspruch bei der Vergabekammer des Landes einzulegen. Der Startschuss für das Bauprojekt ist damit in greifbare Nähe gerückt. Der Bau der Ortsumgehung erfordert zahlreiche Ergänzungen am vorhandenen Straßen- und Wegenetz. Darüber hinaus sind umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen vorgesehen.

"Die neue B 189 erhöht die Verkehrssicherheit sowohl für den überregionalen Verkehr auf der B 189 als auch für die Verkehrsteilnehmer auf dem untergeordneten Straßennetz", so der Minister weiter. Damit werde die Region dauer haft von Verkehr entlastet und insbesondere Kuhbier von Lärm- und Schadstoffen befreit.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen