Kreis hat in diesem Jahr 111 Asylbewerber aufgenommen

svz.de von
10. Dezember 2013, 00:36 Uhr

Der Landkreis Prignitz plant in diesem Jahr keine weiteren Aufnahmen von Asylbewerbern. Das erklärte der erste Beigeordnete Torsten Uhe auf der jüngsten Kreistagssitzung. Der FDP-Abgeordnete Hans-Peter Freimark hatte sich danach erkundigt und wollte wissen, ob der Kreis gegebenenfalls Kriegsflüchtlinge aus Syrien aufnehmen könne.

„Im Landkreis wurden 2013 bisher 111 Asylbewerber aufgenommen“, sagte Torsten Uhe. Das seien bereits sieben zusätzlich, als ursprünglich geplant war. Das Asylbewerberverfahren werde über das Innen- bzw. über das Sozialministerium koordiniert. Diese Behörden entscheiden auch über die Zuweisung von Bewerbern bzw. Kriegsflüchtlingen. „Sollten wir eine entsprechende Anfrage bekommen, werden wir diese Menschen aufnehmen“, sagte Uhe.

Der Landkreis betreibt kein Asylbewerberheim mehr, sondern bringt die Ausländer in Wohnungen unter. Bereits zur Jahresmitte hatte Torsten Uhe signalisiert, dass diese Art der Unterbringung auch im nächsten Jahr fortgesetzt werden könne, selbst wenn die Zahl der Asylbewerber nochmals ansteigen sollte. Der Kreis gilt mit diesem Modell als führend im Bundesland.

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